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Mit dem Fahrrad auf Tour: Welcher Träger für das Auto eignet sich am besten?

Wer Fahrräder auf einem Dachträger transportiert, muss aufpassen: Dadurch verändert sich der der Schwerpunkt des Fahrzeugs
© Foto: Björn Wylezich/Fotolia

Welcher Fahrradträger ist der beste? Der TÜV hat die drei möglichen Varianten unter die Lupe genommen und zeigt die Vor- und Nachteile.


Datum:
17.05.2016
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Wer im Urlaub nicht nur am Stand liegen möchte, nimmt oftmals das Fahrrad mit. Doch beim Transport stellt sich dann die Frage: Wohin damit? Denn selbst Kombifahrzeuge haben meist nicht genügend Platz im Kofferraum. Die sinnvollste Lösung sind deshalb Fahrradträger. Doch welche Ausführung ist die beste? Der TÜV hat die drei möglichen Varianten unter die Lupe genommen und zeigt die Vor- und Nachteile.

Der Anhängerkupplungsträger (AHK-Träger)

Diese Gestelle bieten vor allem einen Vorteil: Sie haben eine niedrige Ladehöhe, da sie auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung montiert werden. Auf diese Weise kann man die Fahrräder schnell und einfach be- und entladen. Außerdem bekommt der Fahrer keine Probleme bei der Einfahrt in Tiefgaragen. Der Nachteil: AHK-Träger sind relativ teuer und benötigen eigene Rückleuchten. Oft lässt sich nach dem Anbringen der Kofferraumdeckel auch nicht mehr öffnen. Dieses Problem lässt sich allerdings mit dem Kauf eines aufklappbaren Trägers lösen. Wer für das leichtere Rückwärtsfahren Sensoren oder eine Kamera im Auto hat, muss auf diese verzichten. Denn der AHK-Träger deaktiviert sie.

Der Dachträger

Diese Variante bietet den meisten Platz für die Räder. Außerdem bleibt die Sicht nach hinten frei. Ein weiteres Plus: Ein Dachträger ist relativ günstig und es gibt ihn für fast alle Fahrzeugtypen. Ein Nachteil ist aber, dass man die Fahrräder für den Transport auf das Dach heben muss. Dafür braucht es Kraft. Außerdem besteht die Gefahr, den Lack zu zerkratzen. Wer einen Dachträger verwendet, muss auch immer die zulässige Dachlast im Auge behalten. Ein weiterer Minuspunkt: Ist der Dachträger beladen, verändert sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs. Es wird empfindlicher für Seitenwinde. Beim Fahren muss immer darauf geachtet werden, dass der Dachträger nirgendwo hängen bleibt, wie beispielsweise an tiefhängenden Ästen, Brücken oder auch Garageneinfahrten.

Der Heckklappenträger  

Diese Modelle sind für die meisten Autos ungeeignet. Sie werden an der Heckklappe eingehängt. Oft ist aber der Abstand zur Karosserie nicht ausreichend groß. Der Träger darf außerdem auf keinen Fall am Heckfenster abgestützt werden. Zwar benötigen Heckklappenträger keine Zusatzbeleuchtung und sind auch preisgünstiger als der AHK-Träger. Jedoch beeinträchtigt diese Variante die Sicht nach hinten enorm. Das zusätzliche Gewicht ist meist auch zu viel für die Heckklappendämpfer. Die Folge: Die Heckklappe fällt von alleine zu.

(jg)

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