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Moderne Unfallmedizin rettet immer mehr Schwerverletzte

In den Traumazentren werden Verletzte nach einem Unfall kompetent versorgt
© Foto: Kautz15/Fotolia

Neben sichereren Autos und Straßen haben auch die Fortschritte in der Unfallmedizin zu einem kontinuierlichen Rückgang der Verkehrstoten und Schwerverletzten geführt.


Datum:
08.07.2014
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Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte endgültige Unfallstatistik 2013 verzeichnet mit 3.339 Unfalltoten so wenig Todesfälle im Straßenverkehr wie noch nie. Mit der Einführung der Initiative TraumaNetzwerk DGU der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) konnte die Sterberate von Schwerverletzten, die die Kliniken lebend erreichen, in den vergangenen 20 Jahren von 20 Prozent auf annährend zehn Prozent gesenkt werden.

Ziel des TraumaNetzwerks DGU ist es, jedem Schwerverletzten rund um die Uhr an jedem Ort in Deutschland die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Dazu werden Unfallkliniken nach den im „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ vorgegebenen Versorgungs- und Qualitätsstandards überprüft.

Diese Unfallkliniken einer Region, sogenannte Traumazentren, schließen sich dann zu einem regionalen TraumaNetzwerk DGU zusammen, das nach Qualitätsmanagementaspekten ganzheitlich zertifizert wird. Dadurch entsteht ein dichtes Netzwerk aus Behandlungszentren, die sich bundesweit um Forschung, Wissenschaft und Ausbildung kümmern, während sie gleichzeitig vor Ort und in der Region jedem Unfallverletzten eine optimierte Behandlung anbieten.

Derzeit gibt es 45 zertifizierte TraumaNetzwerke DGU mit 602 geprüften Traumazentren. Dazu gehören auch grenzüberschreitende Traumanetzwerke mit belgischen, holländischen, schweizerischen, österreichischen und luxemburgischen Unfallkliniken.

(tc)

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