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Niedersachsen: Bis zu 15 Millionen Euro Straßenschäden wegen Hochwasser

Ende Dezember 2023 waren in vielen Teilen Niedersachsens nicht nur Straßen durch Hochwasser überflutet, wie hier eine Straße zum Ortsteil „Jeversen“ der Gemeinde „Wietze“ im Landkreis Celle. Dieser liegt am Fluss Aller.
Ende Dezember 2023 waren in vielen Teilen Niedersachsens nicht nur Straßen durch Hochwasser überflutet, wie hier eine Straße zum Ortsteil „Jeversen“ der Gemeinde „Wietze“ im Landkreis Celle. Dieser liegt am Fluss Aller
© Foto: picture alliance/dpa | Michael Matthey

Das Hochwasser hat Straßen unterspült, Hänge ins Rutschen gebracht und Brückengeländer beschädigt. Die Reparaturen in Niedersachsen und Bremen laufen auf Hochtouren - und kosten noch viel Zeit und Geld.


Datum:
30.01.2024
Autor:
Marie Christin Wiens / dpa
Lesezeit:
3 min
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Die Schäden an niedersächsischen Straßen infolge des Hochwassers belaufen sich auf mindestens 12 bis 15 Millionen Euro. Das seien nur die bisher absehbaren Kosten, teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums mit. Einige Straßen seien noch überflutet und müssten erst begutachtet werden. Sollten auch Brücken beschädigt sein, dürften die Summe um einiges höher ausfallen.

Während des Hochwassers waren nach Angaben des Verkehrsministeriums in Niedersachsen mehr als 200 Straßen und Radwege gesperrt - zuletzt noch 13. Wann alle Sperrungen aufgehoben sein werden, lasse sich schwer abschätzen. „Durch den Frost und die inzwischen sehr hohen Grundwasserstände fließt das Wasser sehr langsam ab“, teilte der Behördensprecher mit.

Auch wenn das Wasser zurückgegangen ist, können Straßen laut Ministerium nicht sofort freigegeben werden. Zunächst müssten die Straßen und Gräben zur Entwässerung von Treibgut und Schlamm geräumt und gereinigt werden. Kleinere Schäden an Böschungen müssten repariert werden.

Wichtig sei, dass auch der Unterbau der Straße trocken sei. Ansonsten könnten beispielsweise Lastwagen durch ihr hohes Gewicht das Wasser im Untergrund „hochpumpen“ und die Straßen würden weiter beschädigt. In Einzelfällen werden nach Angaben des Verkehrsministeriums spezielle Gutachter für Brücken hinzugezogen.

Eventuell bis 2025: Größere Schäden kosten Zeit

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erhebe derzeit die Schäden. „Unterspülungen, Hangrutschungen, beschädigte Brückengeländer zeigen sich bereits“, hieß es aus dem Verkehrsministerium. Kleinere Schäden behoben die Meistereien vor Ort. „In einigen Fällen sind Fahrbahnen durch Unterspülungen weggesackt.“ Bis auch die größeren Schäden alle beseitigt sind, könne es noch das ganze Jahr dauern und gegebenenfalls 2025 sein.

Auch das Bremer Amt für Straßen und Verkehr versucht, sich erst einen Überblick zu verschaffen. „Derzeit sichten wir noch die Schäden, die durch das Hochwasser und den teilweise gleichzeitigen Frost-Tau-Wechsel an Straßen und Brücken entstanden sind“, teilte eine Sprecherin der Behörde mit. „Diese kommen peu à peu zutage.“ Wie lange die Reparaturen dauern und wie hoch der Schaden sei, müsse man dann sehen.

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