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Radwege: Dringender Nachholbedarf

Radwege entlang Bundesstraßen sind ein effektives Mittel, Personenschäden zu minimieren
© Foto: Axel Bückert/Fotolia

Entlang der meisten Bundesstraßen in ganz Deutschland sind keine Radwege gebaut. Das müsse sich im Namen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ändern, fordert der ACE.


Datum:
14.08.2021
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit: 
2 min
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Gerade einmal 41 Prozent aller Bundesstraßen sind mit einer eigenen Fahrbahn für Fahrradfahrer ausgestattet. Aus Sicht von Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, viel zu wenig um eine sichere Fortbewegung für alle Verkehrsteilnehmer zu garantieren. Deshalb fordert er von den Regierungen in Bund und Ländern, sich auf einen „transparenten, durchdachten Masterplan mit bindendem Zeitrahmen“ zu einigen und die Umsetzung dieses Plans verpflichtend zu machen.

Sicherheit im Fokus

Ein Blick auf die Unfallstatistik unterstreicht die Dringlichkeit der Thematik. So gab es im Jahr 2019 fast 8.500 Radunfälle mit Personenschaden, davon knapp 1.200 außerorts. Tendenz steigend. Besonders dramatisch sind Kollisionen zwischen Radfahrern und dem motorisierten Verkehr auf Bundesstraßen, da hier die Geschwindigkeitsdifferenz oft um ein Vielfaches höher ist als in Ortschaften. Deswegen kann ein effektives Mittel zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer sein, Radfahrer räumlich weitestgehend vom Pkw- und Lkw-Verkehr zu trennen und so die Berührungspunkte dieser Gruppen zu minimieren. Einen besonders hohen Nachholbedarf beim Ausbau haben die beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen, wo nur entlang 17 beziehungsweise 24 Prozent aller Bundesstraßen ein entsprechender Radweg führt.

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