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Skoda präsentiert den neuen Superb

Skoda präsentiert den neuen Superb
© Foto: Skoda

Das Stretch-Limo-Coupé: Skodas neuer Superb wird flacher, breiter und trotzdem noch luftiger.


Datum:
25.02.2015
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In der tschechischen Hauptstadt feierte der neue Škoda Superb Premiere. Mittlerweile konnte Škoda mehr als 700.000 Superb der ersten und zweiten Generation ausliefern, wobei der Ur-Superb einst als modifizierte Variante des für China konstruierten Stretch-Passat startete. Zwar ist auch die neue Generation unterm Blech wieder mit dem Norddeutschen verwandt, hat sich mittlerweile aber komplett von ihm abgenabelt: Er bietet etwas mehr Platz zu günstigen Tarifen.

Beim neuen Modell wuchs der Radstand nochmal um 80 Millimeter, gleichzeitig kürzte man den  vorderen Überhang um 61 Millimeter. Damit steht der Superb noch kräftiger auf den Rädern, zumal die Gestalter um Chefdesigner Jozef Kabaň etwas Höhe kappten. Dafür gaben sie Breite zu: Entsprechend sollen Fahrer und Beifahrer 39 Millimeter mehr Ellenbogenbreite genießen können und auch die Kopffreiheit soll minimal gestiegen sein. Gewohnt üppig (fast schon über dem Niveau der oberen Mittelkasse) sind die Platzverhältnisse im Fond: Dort stehen 157 Millimeter Kniefreiheit zur Verfügung und üppige 980 Millimeter Kopffreiheit, laut Škoda so viel wie in keinem anderen Modell des Segments. Die Ellenbogenbreite im Fond legt um 69 Millimeter zu. Das Kofferraumvolumen stieg gegenüber dem Vorgänger um 30 auf 625 Liter.

Aber auch technisch legten die Tschechen nach: Als erstes Modell der Marke bietet der neue Superb die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC) inklusive Fahrprofilauswahl, „Driving Mode Select“ genannt. Außerdem gibt es neue Klimaanlagen, darunter erstmals eine neue Dreizonen-Klimaautomatik. Auf Wunsch bietet Škoda wieder ein elektrisches Panorama-Ausstell- und –Schiebedach an. Für die kalte Jahreszeit gibt es Standheizung, Sitzheizung sowie die drahtlos beheizbare Frontscheibe und beheizbare Scheibenwaschdüsen. Der Regen-Licht-Sensor sorgt für automatisches Ein- und Ausschalten der Scheibenwischer und schaltet bei Bedarf das Licht automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht um. Auch der sagenumwobene Regenschirmhalter ist wieder an Bord: Statt einem Regenschirm in der hinteren linken Tür gibt es nun je einen Regenschirm in beiden Vordertüren.

Mit der dritten Auflage hält das Thema Konnektivität Einzug in den Superb. Es gibt insgesamt vier komplett neue Infotainmentsysteme auf Basis des modularen Infotainment-Baukastens (MIB) des Volkswagen Konzerns. Die Top-Version „Columbus“ verfügt auf Wunsch über einen integrierten Hochgeschwindigkeits-Internetzugang auf Basis des LTE-Standards. Den Superb kann man mit dem Smartphone vernetzen und ausgewählte Anwendungen (Apps) des Smartphones auf dem Bildschirm des Infotainmentsystems bedienen. SmartLink deckt die Standards MirrorLink, Apple CarPlay und Android Auto ab. Die von Škoda entwickelte Schnittstelle SmartGate bietet die Möglichkeit, bestimmte Fahrzeugdaten mit dem Smartphone abzurufen und mit eigenen Apps mobil zu nutzen. Mit der neuen Škoda Media Command App und den im System Columbus integrierten Wi-Fi Hotspot ist erstmals die Fernbedienung des Infotainmentsystems vom Fahrzeugfond aus möglich.

Die Tschechen sind außerdem bekannt für ihre praktischen "Simply Clever"-Details, von denen der Superb deren 29 bieten soll. Zu den neuen Lösungen zählen praktische Dinge wie mechanisch schwenkbare Anhängerkupplung, Tablet-Halter im Fond, Tablet-Staufach in der Jumbo-Box vorn, ein USB-Anschluss und eine 230-Volt-Steckdose im Fond, eine Einhandöffnung für 0,5-Liter-Flaschen. Sehr sinnvoll ist auch das  Extra-Warnwesten-Fach in allen vier Türen. In beide Vordertüren und beide Hintertüren passt jetzt jeweils eine 1,5-Liter-Flasche. Der Innenraum wird variabler durch die Möglichkeit, die Rücksitzlehne vom Kofferraum aus umzulegen, zudem kann der Beifahrersitz umgeklappt werden. Neue Cargo-Elemente fixieren lose Gegenstände im Kofferraum. Standardmäßig erhält der Superb einen Eiskratzer in der Tankklappe. Hinzu kommen neue Ablagenetze an den Innenkanten der Vordersitze, die herausnehmbare LED-Leuchte im Kofferraum und ein Fehlbetankungsschutz.

Der neue Superb erhält direkteinspritzende Turbomotoren auf Basis des modularen Querbaukastens, darunter fünf TSI-Benziner und drei TDI-Common-Rail-Diesel. Alle Aggregate erfüllen die EU-6-Abgasnorm und verfügen serienmäßig über Start-Stopp-Technik und Rekuperation. Die Benziner leisten zwischen 92 kW (125 PS) und 206 kW (280 PS), die Dieselmotoren zwischen 88 kW (120 PS) und 140 kW (190 PS). Mit Ausnahme des Basis-Benziners stehen für alle Triebwerke moderne Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Vier Aggregate sind mit Allradantrieb auf Basis der Haldex-5-Kupplung im Angebot.

Auch beim Sicherheitsniveau wurde nachgelegt:  Serienmäßig gibt es Electronic Stability Control inklusive Multikollisionsbremse. In der EU packt Škoda außerdem den Front Assist mit City-Notbremsfunktion, die elektronische Reifendruckkontrolle, sieben Airbags, fünf Dreipunkt-Automatik-Sicherheitsgurte mit Anlege-Signalisation sowie Sicherheitskopfstützen dazu. Option bleiben leider die hinteren Seitenairbags. Außerdem Serie ist  XDS+, eine Funktion der elektronischen Differenzialsperre, Serie. Ab der Ausstattung Ambition gibt es serienmäßig einen Speedlimiter.

Komplett neu entwickelt wurde auch das Fahrwerk mit McPherson-Vorder- und Mehrlenker-Hinterachse. Die interessantesten Motoren dürften der 1,6 TDI GreenLine mit 88 kW (120 PS) sein, der kombiniert nur 3,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer brauchen soll (was einem  CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer entspricht). Beim 1,6.-Liter TDI mit DSG werden daraus 3,8 Liter respektive 100 Gramm. Darüber rangieren die 2,0-Liter-TDI mit 150 und 190 PS, die mit DSG 4,4 respektive 4,5 Liter auf 100 Kilometer brauchen sollen, was 115 respektive 118 Gramm CO2 entspricht. Mit Allrad und DSG wartet der 2,0 TDI 4x4 DSG auf, der im Normzyklus dann 5,0 Liter verbraucht, was 131 Gramm CO2 entspricht.

(gs)

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