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Studie: Wer ständig erreichbar ist, leistet weniger

Oft leidet der Schlaf, wenn Berufstätige ständig erreichbar sind
© Foto: Fotolia/Innovated Captures

Selbstständige wie Fahrschulinhaber oder andere Beschäftigte leiden unter der permanenten Erreichbarkeit – selbst wenn sie diese positiv einschätzen.


Datum:
28.07.2016
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Fahrschulinhaber kennen das: Mails nach Feierabend, ständige Erreichbarkeit und Arbeiten am Wochenende. Was für viele zum Alltag gehört, hat ungewünschte Nebenwirkungen. Eine neue Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (Iga) zeigt, dass die ständige Erreichbarkeit sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit auswirkt. Überraschend: Das ist selbst dann der Fall, wenn die Arbeit von den Beschäftigten freiwillig gewählt ist, positiv empfunden oder als notwendig angesehen wird.

Die Studie zeigt konkret, dass Berufstätige, die auch in ihrer Freizeit für den Job auf Abruf bereitstehen, häufiger unter schlechterem Schlaf leiden. Der Anteil der Beschäftigten, die wegen der permanenten Erreichbarkeit nicht zur Ruhe kommen, sich schlecht erholen oder gedanklich von der Arbeit lösen können, ist signifikant höher als bei Berufstätigen mit klar abgegrenzter Freizeit.

Doch die Vermischung von Arbeit und Privatleben belastet auch die Partnerinnen und Partner: 68 Prozent gaben laut IGA an, durch die Erreichbarkeit ihres Lebensgefährten beeinträchtigt zu sein. Betroffen davon sind unter anderem familiäre Verpflichtungen, die gemeinsame Urlaubsgestaltung, aber auch die eigenen Schlaf- und Erholungszeiten. Auch hier war es nicht wichtig, ob die Befragten die Erreichbarkeit ihres Partners außerhalb der regulären Arbeitszeiten begrüßen oder ablehnen.

Was die Trennung von Arbeit und Freizeit betrifft, äußerten viele Befragte das Bedürfnis nach klareren Grenzen: Ein Großteil der befragten Erreichbaren (60 Prozent) wünscht sich gesetzliche oder betriebliche Regelungen für die Erreichbarkeit. Bei ihren Partnern liegt die Quote bei 83 Prozent. Fast 70 Prozent der Lebensgefährten gaben an, Erreichbarkeit nach der Arbeit sollte komplett entfallen.

Für die Studie wurden 125 Berufstätige untersucht sowie deren Lebensgefährten befragt. Wer sich für die Ergebnisse im Detail interessiert, kann den Report hier herunterladen. (tr)

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