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Tachomanipulation ade dank "CarPass"?

Weniger Kilometer am Tacho, mehr Profit beim Verkauf: Wenn es nach dem AvD geht, soll dieser Betrug nun der Vergangenheit angehören
© Foto: Auto-Medienportal.net/ACE

2.000 bis 5.000 Euro kann ein Auto auf dem Papier mehr wert sein, wenn an der Kilometeranzeige gedreht wird. Nun soll auch in Deutschland damit Schluss sein.


Datum:
19.06.2018
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Wenn es nach dem „Automobilclub von Deutschland“ (AvD) geht, soll das elektronische „CarPass“-System verhindern, dass hierzulande weiter ungeniert am Tachostand herumgedoktert wird. Der Stand des Kilometerzählers wird dabei bei jeder Inspektion, Instandhaltung, Wartung und Reparatur festgehalten - ab der Erstzulassung des Fahrzeugs.

In Belgien und den Niederlanden ist dieses System schon etabliert und hat nach Auskunft des EU-Parlaments dazu geführt, dass Tachomanipulationen „beinahe ausgerottet“ sei. „Durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Belgien und den Niederlanden gelang es, das Vertrauen bei Transaktionen von Automobilen spürbar zu erhöhen“, teilt der AvD in einer Pressemitteilung mit. Das habe auch „deutlich höhere Verkaufspreise“ zur Folge.

Nach Angaben des Automobilclubs sind bei innerhalb der EU verkauften Gebrauchtwagen fünf bis zwölf Prozent der Kilometerstände gefälscht. Bei grenzüberschreitenden Verkäufen schnellt die Quote gar auf 30 bis 50 Prozent hinauf.

(tc)

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