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TÜV Rheinland: Work-Life-Balance umfasst mehr als kurze Arbeitszeiten

Wer seinen Angestellten eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglicht, fördert ihre Motivation und Loyalität
© Foto: amanalang/iStock/Thinkstock

Arbeitnehmer empfinden individuelle Arbeitszeitmodelle nur dann als erfüllend, wenn neben dem Beruf ausreichend Zeit für soziale Kontakte und eigene Interessen bleibt.


Datum:
03.09.2014
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Nur die Hälfte der Arbeitnehmer stuft das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben als zufriedenstellend ein. Das ergab eine Umfrage unter 2.000 Berufstätigen im Auftrag der Initiative für Gesundheit und Arbeit (iga). Doch Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben mit kurzen Arbeitszeiten gleichzusetzen greift nicht weit genug. "Wichtig ist, dass die Arbeitsaufgabe als sinnhaft und befriedigend erlebt und die eigene Person sowie ihre Leistung von Kollegen und Vorgesetzten anerkannt wird", betont Dr. Karin Müller, Fachgebietsleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement bei TÜV Rheinland, und ergänzt: "Bleibt neben dem Beruf ausreichend Freiraum für die persönlichen Ziele, wirkt sich auch eine hohe Arbeitsbelastung nicht negativ auf die Gesundheit aus."

Was als Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit empfunden wird, ist von individuellen Faktoren wie dem Alter, der Persönlichkeit, den Zielen und Werten sowie der Lebenssituation abhängig. Um unterschiedlichen Bedürfnissen wie sportlichen Ambitionen, dem Engagement in sozialen Projekten, der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen entgegen zu kommen, stehen Arbeitgebern verschiedene Alternativen zur Verfügung. Sie reichen von flexiblen Arbeitszeiten über Arbeitszeitkonten bis hin zur Telearbeit. Damit weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer mit diesen Arbeitszeitmodellen eine ständige Erreichbarkeit verbinden, sollten feste Zeiten der Nichterreichbarkeit vereinbart werden, beispielsweise am Wochenende, abends und im Urlaub.

Von einer ausgeglichenen Work-Life-Balance profitieren Arbeitgeber in mehrfacher Hinsicht: Die so gezeigte Wertschätzung fördert die Motivation und Loyalität der Mitarbeiter und das Unternehmen positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber. "Eine gestörte Balance zwischen Arbeit und Freizeit wird als Belastung empfunden. Dieser Stress kann die geistige Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität einschränken – Fähigkeiten, die im modernen Arbeitsalltag unverzichtbar sind und in Zukunft sicher in noch größerem Maß benötigt werden", erläutert Müller.

Lesen Sie mehr zum Thema "Mein Freund, der Stress" in der Ausgabe 9 der Fahrschule.

(ab)

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