Staub, Blüten, Pollen, Insektenleichen und andere Verunreinigungen können den Lack von Fahrzeugen stark beschädigen. Häufig reichen der Einsatz von Schwamm und Wasser nicht aus, um den Schmutz gründlich zu beseitigen. Im schlimmsten Fall kann die Reinigung sogar zu feinen Kratzern am Lack führen, warnt der Tüv Süd.
Aus diesem Grund empfehlen die Experten der Prüforganisation, bei hartnäckigen Fällen lieber in die Waschanlage zu fahren. Dort sollten Autofahrer ein Waschprogramm mit gründlicher Vorwäsche wählen, um Staub und Schmutz einzuweichen. Laut Tüv Süd erfüllt eine Heißwachsbehandlung in der Waschanlage ebenfalls ihren Zweck, wobei die Wirkung allerdings oft nur drei bis vier Wäschen anhält. Auch beim Thema Politur rät die Prüforganisation dazu, die Arbeit nicht selbst zu machen, sondern einem Experten zu überlassen, der mit einer speziellen Maschine arbeitet. Das sei zwar nicht ganz billig, doch zahle sich die Investition in punkto Werterhalt und Wiederverkaufspreis aus. Nach der Wäsche sollten Autobesitzer nicht auf ein Trockenprogramm verzichten oder zumindest die übrig gebliebenen Wassertropfen mit einem weichen Mikrofasertuch abwischen.
Bei Vogelkot raten die Experten dazu, die Hinterlassenschaften des Vogels möglichst schnell, am besten mit Scheibenklar, zu entfernen. Bei Baumharz helfen spezielle Baumharzentferner oder notfalls Spiritus oder Isopropanol.
Hier finden Sie weitere Tipps des Tüv Süd zum Schutz des Autolacks.
(ab)