Typische Männer- und Frauenautos: Klischee oder Wirklichkeit?

Es gibt sie, meint der TÜV Nord: typische Männer- und Frauenautos. Das habe aber nicht nur mit geschlechterspezifischer Ästhetik zu tun
© Foto: TÜV Nord

„Am Steuer einer schweren Limousine sitzt meist ein Mann, im handlichen Kleinwagen eher eine Frau.“ Diese Behauptung stellt der TÜV Nord auf. Was ist dran?


Datum:
13.04.2018

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Statistiken bestätigen laut TÜV Nord, dass Männer eher zu größeren Autos greifen, während Frauen zurückhaltender sind. „Die Fahrzeughalter der Mercedes S-Klasse sind zu 88 Prozent Männer, und fast ebenso hoch ist der Männeranteil auch im Jeep Grand Cherokee und im 7er BMW. Den höchsten Anteil an Frauen hingegen verzeichnen Ford Ka, Opel Adam und Chevrolet Matiz“, schreibt der TÜV Nord in einer Pressemitteilung.  

Der Trend zum Kleinwagen für die Frau könnte an der Rollenverteilung in Partnerschaften oder an unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten liegen, mutmaßt der TÜV Nord. Aber Autos würden auch „geschlechtstypische Eigenschaften“ zugesprochen. Porsche, Audi und BMW würden eher aggressiv, robust und damit männlich wirken, während Citroën, Peugeot oder Mini eher weibliche Attribute zugesprochen würden.

Citroën wirke dabei durchaus geschlechtsneutral, stellt der TÜV fest. „Das dürfte die Marke dem beliebten Modell 2CV, besser bekannt unter dem Namen 'Ente', zu verdanken haben. Vermutlich waren es dessen runde Formen sowie das grammatikalische Geschlecht des Spitznamens, die dem typischerweise männlichen Image von Automarken eine feminine Note hinzugefügt haben.“

(tc)

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