Umfrage: Deutsche mögen ihr Auto

Deutschland ist auch weiterhin ein Land der Autofans
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Das weist der aktuelle Report der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) aus, der alljährlich die Deutschen zu ihrer Beziehung zum eigenen Automobil und anderen damit zusammenhängenden Themen befragt.


Datum:
03.04.2020

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Von den befragten Neuwagenkäufern gaben 80 Prozent an, sich zu freuen, wenn sie ihr Auto sehen. Mehr als 90 Prozent haben demnach Spaß am Autofahren und fühlen sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt. Und 40 Prozent der Befragten erklärten, auch nur zum Spaß Auto zu fahren. Diese Ergebnisse dokumentieren positive Einstellung zum Auto hierzulande. Das teilt das Goslar Institut in einer Pressemitteilung mit, in der es den DAT-Report aufarbeitet.

„Von den durchschnittlichen Autofahrern in Deutschland, die ihr Fahrzeug im Schnitt seit etwas über fünf Jahren besitzen, freut sich auch immerhin noch jeder Zweite über sein Fahrzeug. Von dieser Gruppe fährt zwar nur noch knapp jeder Fünfte zum Spaß Auto, aber fast 80 Prozent bestätigten, dass ihnen Autofahren Spaß mache. Und auch von diesen Befragten äußerten 84 Prozent, dass sie sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt fühlen.“

Geldbörse steckt locker

Die Sympathie für ihr Auto lassen sich die Deutschen auch gern etwas kosten, teilt das Goslar Institut mit. Laut DAT-Report investierten die Bundesbürger 2019 für einen Neuwagen im Schnitt 33.580 Euro. Das bedeute einen Höchstwert, kommentiert die Automobil Treuhand.

Für einen Gebrauchtwagen legten die deutschen Autokäufer im vergangenen Jahr im Mittel 12.470 Euro an. Das sei ebenfalls der höchste Preis seit dieser Erhebung, teilte die DAT mit. Beim Markenhandel wurden demnach für Gebrauchte durchschnittlich 16.470 Euro ausgegeben, auf dem Privatmarkt 8.530 Euro.

Emissionsärmere Pkw immer beliebter

Dass die Klimadebatte die deutschen Autofahrer nicht habe unbeeindruckt gelassen, werde an einer gestiegenen Ausgabebereitschaft für emissionsärmere Pkw deutlich, heißt es im DAT-Bericht weiter. „Denn auf die Frage, ob sie bereit wären, mehr Geld für einen Pkw auszugeben, wenn dieser weniger Kraftstoff verbraucht, antworteten im aktuellen DAT-Report 68 Prozent der Neu- und 58 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer mit Ja.“

Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor sprachen sich dafür erst 55 Prozent respektive 48 Prozent der Befragten aus. Für Fahrzeuge mit geringeren CO2-Emissionen würden laut dem neuen DAT-Report 53 Prozent der Neu- und 39 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer mehr Geld investieren. 2018 zeigten hier 45 bzw. 36 Prozent eine höhere Ausgabebereitschaft. 

(tc)

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