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Umfrage: So sehen Fahrschulen ihre Lage

Die Ergebnisse der aktuellen Moving-Umfrage unter 800 Fahrlehrern liegen vor
© Foto: fotogestoeber/Fotolia

Um die Herausforderungen, vor denen Fahrschulen in Deutschland stehen, geht es in einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Moving International Road Safety Association unter 800 Fahrschulen.


Datum:
01.04.2020
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Nur jede zweite Fahrschule konnte in der Vergangenheit für schlechte Zeiten vorsorgen, so das Ergebnis der aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Moving International Road Safety Association. „Deshalb muss die Hälfte aller Fahrschulen in Deutschland um ihre Existenz bangen“, so Moving-Präsident Jörg-Michael Satz.

Etwa ein Viertel der Fahrschulen geht demnach sogar davon aus, dass die Krise das Ende ihres Unternehmens bedeuten wird – auch wenn die  meisten Fahrschulen ums Überleben kämpfen und die staatlichen Hilfeleistungen sowie eigenverantwortliche betriebliche Maßnahmen nutzen, um die vorübergehende Schließung zu überbrücken.

Kurzarbeit bei drei von vier Fahrschulen

So gaben 72,5 Prozent der befragten Fahrschulen an, dass sie die staatlichen Hilfen nutzen, um ihre Mitarbeiter bei Kurzarbeit weiter zu beschäftigen. Insbesondere auch wegen des Fahrlehrermangels sei es für die Fahrschulen wichtig, trotz Krise Fachkräfte zu halten und zu unterstützen, so Satz.

52,8 Prozent gaben an, dass sie vorhaben, eine Anpassung der Steuervorauszahlungen in Anspruch zu nehmen, 21,7 Prozent planen, auf Hilfskredite der KfW-Bank zurück zu greifen. Ein Teil der befragten Fahrschulen plant, seine Leasingraten (37,5 Prozent) oder Mietzahlungen (22,2 Prozent) zu stunden, so die Ergebnisse der Umfrage. Trotz aller Hilfsmaßnahmen mussten schon 7,8 Prozent der Fahrschulen Arbeitnehmer entlassen.

Jede dritte Fahrschule rechnet mit deutlichem Umsatzrückgang

Über 33 Prozent der Befragten rechnen mit einem Umsatzrückgang zwischen 20 und 30 Prozent – vorausgesetzt die Schließung der Fahrschulen ist nur vorrübergehend. So gehen 80 Prozent der Befragten davon aus, dass sie ihre Fahrschulen am 20. April wiedereröffnen können. Über die Hälfte der befragten Fahrschulen befürchten jedoch, dass sich der Fahrschulbetrieb nach dem 20. April nur schleppend in Richtung Normalität entwickeln wird.

Fahrschulen halten die Maßnahme für angemessen

Doch auch, wenn die Schließungen den meisten Fahrschulen in Deutschland großen wirtschaftlichen Schaden zufügen werden, gaben rund 90 Prozent der Befragten an, dass sie diese Maßnahme für absolut angemessen halten, um die Corona Krise in den Griff zu bekommen.

Die vollständigen Umfrageergebnisse können hier heruntergeladen werden.

(bub)

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