Umweltbundesamt fordert schärfere CO2-Grenzwerte von EU

Im vergangenen Jahr produzierten Kraftfahrzeuge 3,8 Millionen Tonnen mehr als 2016
© Foto: ADAC

2017 wurden in Deutschland 4,7 Millionen Tonnen Treibhausgase weniger als 2016 freigesetzt. Das schätzt das Umweltbundesamt (UBA). Dennoch gingen die Zahlen im Verkehrssektor nach oben.


Datum:
28.03.2018

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Im Verkehrssektor stiegen laut UBA die Emissionen 2017 um 3,8 Millionen Tonnen auf 170,6 Millionen Tonnen (plus 2,3 Prozent) an. „Ein Grund dafür ist, dass nach den Daten des Kraftfahrtbundesamtes der Pkw-Bestand 2017 um rund 1,5 Prozent anstieg. Auch bei Lkw und Sattelzugmaschinen sind die Bestände 2017 deutlich gewachsen (+4,1 Prozent bzw. +4,4 Prozent). In Kombination mit der guten Konjunktur führte das zu mehr Gütertransporten auf der Straße“, teilt das UBA mit.

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger verlangt deshalb von der EU schärfere CO2-Grenzwerte: Die derzeit von der EU-Kommission vorgeschlagenen CO2-Flottenzielwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge für 2025 und 2030 seien nicht ausreichend. „Hier müssen wir schnell nachsteuern, sonst werden wir die für 2030 gesteckten Klimaziele im Verkehr nicht erreichen“, sagt Krautzberger. 

Die UBA-Zahlen beruhen nach eigenen Angaben auf Schätzungen. Es handle sich um keine Prognose und keine finalen Zahlen.

(tc) 

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