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Umweltfreundliche Mobilität auf Prioliste ganz oben

Ein Widerspruch? Mobil sein, aber die Umwelt nicht belasten - das ist den Bürgern in Deutschland wichtig
© Foto: adobe.stock.com/Jürgen Fälchle

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung kann sich laut einer ADAC-Umfrage nicht vorstellen, in den nächsten fünf Jahren auf den Pkw zu verzichten. Gleichzeitig ist eine saubere Umwelt für viele von hoher Bedeutung.


Datum:
30.07.2017
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Eine saubere Umwelt im Zusammenhang mit Verkehr und Mobilität steht für nahezu die Hälfte der Bürger in Deutschland ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen ADAC-Umfrage. 49 Prozent der Befragten nannten die Förderung des Umweltschutzes als einen von drei verkehrspolitischen Schwerpunkten. Außerdem beurteilten sie eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur, eine höhere Verkehrssicherheit und eine sinnvolle Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel als besonders wichtig. 

Gleichzeitig wird sich ihr eigenes Mobilitätsverhalten in den nächsten fünf Jahren kaum ändern, erwarten die Befragten. 62 Prozent gehen davon aus, dass sie 2022 das Auto noch in gleichem Maße nutzen wie heute. 17 Prozent erwarten sogar, den Pkw in Zukunft noch häufiger zu gebrauchen, so der ADAC. Ähnlich fallen die Werte in Bezug auf die erwartete Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und der Bahn aus. 

Mobilitätsbedürfnis ist ungebrochen

„Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ist ungebrochen und gleichzeitig wollen sie die Umwelt möglichst wenig beeinträchtigt sehen“, sagt Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. „Für eine umweltschonende Mobilität sind die Vernetzung der Verkehrsträger sowie der Einsatz digitaler Technologien und alternativer Antriebe entscheidend. Hier sind Politik und Industrie mit innovativen und zukunftsfähigen Konzepten gefragt.“ 

Die Befragten messen dem ÖPNV das größte Potenzial bei, die Mobilität in Deutschland langfristig zu verändern. Basis sind der Ausbau des Netzes, eine bessere Anbindung, eine höhere Taktung sowie günstigere Preise. Der Individualverkehr, insbesondere das Autos, verliert aber keineswegs an Bedeutung: 55 Prozent der Bevölkerung können sich laut der Umfrage nicht vorstellen, in den nächsten fünf Jahren auf ihren Pkw zu verzichten. 

„Das ist offensichtlich keine Entweder-oder-Frage“, so Becker. „Für nachhaltige Mobilitätslösungen brauchen wir einen sinnvollen Mix aus sauberen Autos, attraktivem ÖPNV, mehr Radverkehr und intelligenten Sharing-Angeboten.“ Zu den „Mobilitätsthemen mit Zukunftsbezug“ waren 1.026 Personen befragt worden. (ts)

 

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