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Verbesserte Assistenten und Tempo 30: Maßnahmen gegen Fußgängerunfälle

Mehr als ein Drittel aller Unfälle mit Heckanprall, die in der Regel bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten passieren, endet mit schweren Verletzungen.
© Foto: Dan Race/Fotolia

Optimierte Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, Tempo 30 und verbesserte Parkassistenten: Die Versicherungswirtschaft fordert den verstärkten Einsatz von Assistenzsystemen.


Datum:
04.04.2017
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Fußgänger im Straßenverkehr leben gefährlich. Das gilt vor allem in Ortschaften, wo rund 95 Prozent aller verunglückten Fußgänger registriert werden. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Mehr als jeder dritte innerorts getötete Verkehrsteilnehmer ist nach einer Studie der UDV ein Fußgänger.

Für die Unfallforscher steht fest, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit entscheidenden Einfluss hat – vor allem beim Frontalaufprall, der dominierenden Kollisionsart. „Eine Verhinderung des Aufpralls beziehungsweise eine deutliche Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit durch automatische Notbremssysteme mit Fußgängererkennung für alle Pkw“ sei aus diesem Grund die wirksamste Maßnahme.

„Wir brauchen in allen Autos optimierte Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung serienmäßig“, sagt UDV-Leiter Siegfried Brockmann. Außerdem sei Tempo 30 oder weniger an Unfallschwerpunkten oder Bereichen mit vielen querenden Fußgängern notwendig.

Neue Erkenntnisse hat die UDV in ihrer Analyse des Heckanpralls gewonnen: Mehr als ein Drittel dieser Unfälle, die in der Regel bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten passieren, endeten mit schweren Verletzungen, so die UDV. Nach Ansicht von Unfallforscher Brockmann können hier nur technische Lösungen helfen: „Wir brauchen Parkassistenten mit automatischem Bremseingriff und Fußgängererkennung in allen Autos.“

(tr)

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