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Verkehrsminister sprechen sich für BF16 aus

Begleitetes Fahren ab 16 Jahren: Dafür soll sich die Bundesregierung bei der EU-Kommission einsetzen
© Foto: pololia_adobe.stock.com

Ein zentrales Anliegen der Frühjahrskonferenz der Verkehrsminister war die Verkehrssicherheit. Zu ihr soll künftig auch das begleitete Fahren ab 16 Jahren beitragen.


Datum:
24.04.2018
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Auf der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg haben sich die Ressortchefs für das Modellprojekt zum begleiteten Fahren ab 16 Jahren (BF16) ausgesprochen. Die Initiative kam aus den Ländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Bevor BF16 getestet werden darf, muss die EU-Kommission zustimmen, denn aktuell ist es erst ab 17 Jahren erlaubt, einen Autoführerschein zu machen.

Ein zentrales Anliegen der Verkehrsministerkonferenz war das Thema Verkehrssicherheit. Insbesondere ging es laut Protokoll darum, wie die durch die verpflichtende Nutzung von Abbiegeassistenten und automatischen Notbremssystemen Unfälle vermieden werden können. Die Verkehrsminister beschlossen, dass der Bund nach Auslaufen des Verkehrssicherheitsprogramms 2011 ein Anschlussprogramm auflegen soll, um das Ziel zu verfolgen, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. Der Hamburger Senator Frank Horch sagte: „Ich denke dabei vor allem an die jungen Fahrerinnen und Fahrer. Deshalb fordere ich die Bundesregierung auch auf, zu erläutern, was sie konkret tun will, um die Verkehrssicherheit von Fahranfängern zu verbessern.“ Vor diesem Hintergrund sprachen sich die Minister unter anderem für BF16 aus.

(ms)

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