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VW-Chef Winterkorn tritt zurück

Er führte acht Jahre lang die Geschicke des Volkswagen Konzerns. Jetzt zieht Prof. Dr. Martin Winterkorn die Konsequenzen aus der Diesel-Affäre
© Foto: dpa/picture-alliance

Er führte acht Jahre lang die Geschicke des Volkswagen Konzerns. Jetzt zieht Prof. Dr. Martin Winterkorn die Konsequenzen aus der Diesel-Affäre.


Datum:
24.09.2015
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Er führte acht Jahre lang die Geschicke des Volkswagen Konzerns. Jetzt zieht Prof. Dr. Martin Winterkorn die Konsequenzen aus der Diesel-Affäre. Als Vorstandsvorsitzender übernehme Winterkorn die Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren. Er habe daher den Aufsichtsrat gebeten, mit ihm eine Vereinbarung zur Beendigung seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns zu treffen. Er tue dies im Interesse des Unternehmens, obwohl er sich keines Fehlverhaltens bewusst sei, heißt es in einer Erklärung Winterkorns.

Der eingeschlagene Weg der Aufklärung und Transparenz müsse weitergehen, sagte Winterkorn. Nur so könne wieder Vertrauen entstehen. Winterkorn sei überzeugt, dass der Volkswagen Konzern und seine Mannschaft diese schwere Krise bewältigen werden.

Laut Volkswagen werde die Aufklärung von Unregelmäßigkeiten einer verwendeten Software bei Diesel-Motoren mit Hochdruck vorangetrieben. Die aktuell in der Europäischen Union angebotenen Neuwagen mit Dieselantrieb EU 6 aus dem Volkswagen Konzern erfüllten die gesetzlichen Anforderungen und Umweltnormen, erklärt Volkswagen. Die beanstandete Software beeinflusse weder Fahrverhalten, Verbrauch noch Emissionen. Somit bestehe für Kunden und Händler Klarheit, heißt es von Seiten der Wolfsburger.

Weitere bisherige interne Prüfungen hätten ergeben, dass die betreffende Steuerungssoftware auch in anderen Diesel-Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns vorhanden sei. Bei der Mehrheit dieser Motoren habe die Software keinerlei Auswirkungen.

Auffällig seien Fahrzeuge mit Motoren vom Typ EA 189 mit einem Gesamtvolumen von weltweit rund elf Millionen Fahrzeugen. Ausschließlich bei diesem Motortyp sei eine auffällige Abweichung zwischen Prüfstandswerten und realem Fahrbetrieb festgestellt worden. Volkswagen arbeite daran, diese Abweichungen mit technischen Maßnahmen zu beseitigen. Das Unternehmen stehe dazu derzeit in Kontakt mit den zuständigen Behörden und dem Deutschen Kraftfahrtbundesamt.

(VW/cm)

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