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Was taugen die EM-Fanartikel fürs Auto?

Wenn am 10. Juni die Fußball-Eropameisterschaft beginnt, werden die Fans auch wieder ihre Autos herrichten
© Foto: Angelika Emmerling/ACE

Am 10. Juni ist es endlich soweit: Die Fußball-Europameisterschaft beginnt. Doch bevor es losgeht, wird erst einmal eine große Anzahl an Fan-Equipment gekauft - unter anderem für das Auto. Zehn dieser Gimmicks im Härtetest.


Datum:
02.06.2016
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Am 10. Juni ist es endlich soweit: Die Fußball-Europameisterschaft beginnt. Doch bevor es losgeht, wird erst einmal noch eine große Anzahl an Fan-Equipment gekauft - unter anderem für das Auto. Zusammen mit Dekra und AutoBild hat der Auto Club Europa (ACE) nun zehn dieser Fan-Gimmicks einem Härtetest unterzogen. Sie wurden im Hinblick auf Montage- und Sicherheitshinweise geprüft. Außerdem müssten die Fanartikel die Fahrt auf einer Teststrecke unbeschadet überstehen.

Die sechs Testsieger

Die Jury überzeugen konnten neben dem klassischen Fähnchen auch die Antenne mit Fähnchen sowie der Motorhauben-Bezug und die Magnetflagge. Wer etwas Neues ausprobieren will, dem raten die Tester zur Fanflosse und der Windhose. Denn diese beiden Artikel zeichneten sich durch eine hohe Stabilität aus und hielten sogar höheren Geschwindigkeiten Stand.

Das nicht ganz überzeugende Mittelfeld

Nicht richtig überzeugt waren die Fanartikel-Tester dagegen von der Autofinne sowie der Fensterflagge. Die Finne war zunächst sehr kompliziert zu montieren. Da dies mit einem Klebestreifen geschieht, kann dieses Utensil auch nur einmal verwendet werden. Bei der Fensterflagge sahen die Tester als Problem, dass die Rundumsicht behindert wird und somit auch die Sicherheit.

Die gefährlichen Verlierer

Von den Spiegelsocken und der Heckscheibenwischerhand raten die Tester stark ab. Der Grund: Die Spiegelsocken verdecken bei modernen Autos den integrierten Blinker und Teile der Spiegelfläche. Beides ist laut der Straßenverkehrsordnung verboten, weil dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird. Die Spiegelsocken führten beim Testfahrzeug sogar dazu, dass die Fahrassistenzsysteme, deren Sensoren sich im Spiegel befinden, abstürzten. Die Heckscheibenwischerhand dagegen reißt schon bei 50 km/h ab.

Kritikpunkt: fehlende Warnhinweise

Das Anbringen der meisten Fanartikel erweist sich zwar als sehr leicht. Allerdings kritisieren die Experten, dass bei fast allen Produkten wichtige Montage- und vor allem Sicherheitshinweise fehlen. Bei gerade einmal vier Produkten war die empfohlene Höchstgeschwindigkeit angegeben. Apropos Geschwindigkeit: Die Experten raten dazu, bei Fahrten außerhalb der Stadt das Equipment stets abzunehmen. Denn verliert man einen der Gegenstände beispielsweise auf der Landstraße, kann das bei einem nachfolgenden Motorradfahrer unter Umständen zum Unfall führen.

(jg)

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