Was tun, wenn der Außenspiegel defekt ist?

Mit dem Außenspiegel bleibt man schnell einmal an anderen Fahrzeugen hängen
© Foto: S. Engels - Fotolia.com

Gerade in Engstellen kann es schnell passieren, dass man mit dem Außenspiegel ängenbleibt und das Glas zerbricht. Mit Hilfe eines Notfallspiegels können Fahrer ihre eigene Werkstatt ansteuern.


Datum:
14.04.2015

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Es ist schnell passiert in Autobahnbaustellen mit schmalen Fahrspuren, auf engen, meist zugeparkten Straßen in der Stadt oder beim Einparken. Zwei Fahrzeuge berühren sich – die Spiegel klappen weg und das Glas geht zu Bruch.

Fahrer haben in Folge keine Sicht mehr nach hinten und dürfen ohne funktionsfähigen linken Außenspiegel nicht weiterfahren, denn die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs ist erloschen (§56(1) StVZO), heißt es auf www.notfallspiegel.de. Wer trotzdem weiterfährt, riskiere nicht nur eine Strafe (OWi), sondern auch versicherungsrechtliche Konsequenzen. Die Versicherung könnte den Fahrer beispielsweise nach einem Unfall in Regress nehmen. Abgesehen davon würde auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefährdung ausgehen, da der Fahrer nicht mehr sehen könnte, was hinter ihm passiert.

In Folge müssen Fahrer ihr Fahrzeug stehen lassen oder einen Abschleppdienst rufen, um ihr Fahrzeug in die Werkstatt zu bringen und den Schaden zu reparieren. Alternativ kann man auf den Notfallspiegel „Rück-Sicht“ von Hauschild Fahrzeugeinrichtungen zurückgreifen.

Dabei handelt es sich um einen in eine flexible Hülle integrierten Spiegel, den man einfach über das Außenspiegelgehäuse des Fahrzeugs ziehen kann. Die Notfallspiegel gewährleiste wieder die Sicht nach hinten. Der Fahrer könne ungehindert zu seiner eigenen Werkstatt fahren. Der Notfallspiegel wurde laut Hauschild Fahrzeugeinrichtungen vom Bundesverkehrsministerium zur Verwendung zugelassen und durch den TÜV Hessen geprüft.

(ts)

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