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Weihnachten – die gefährlichste Zeit des Jahres

Advent, Advent, ein Kränzlein brennt
© Foto: DEKRA

Brennende Adventskränze und Weihnachtsbäume, Stürze und ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr können einen Schatten auf das Fest der Freude werfen. Weihnachten ist die gefährlichste Zeit des Jahres, warnen die Experten von Dekra.


Datum:
23.12.2019
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Brennende Adventskränze und Weihnachtsbäume, Stürze und ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr können einen Schatten auf das Fest der Freude werfen. Weihnachten ist die gefährlichste Zeit des Jahres, warnen die Experten von Dekra.  

Im Dezember brennt es so oft wie in keinem anderen Monat. Die Zahl der Feuerschäden steigt im Advent laut der Statistik der Versicherer regelmäßig um rund 40 Prozent. Jährlich ereignen sich im Dezember in Deutschland mehr als 10.000 Brände mit einem Schaden von durchschnittlich 2.900 Euro.

Elektrische Lichter sind zwar weniger stimmungsvoll als flackernde Weihnachtskerzen, aber wesentlich sicherer, erinnern die Experten von DEKRA. Wer auf Wachskerzen nicht verzichten wolle, sollte brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen und einen Eimer mit Löschwasser oder einen Feuerlöscher bereitstellen.

Bei Lichterketten heißt es ebenfalls „Augen auf!“. Häufige Schwachstellen sind mangelhafte Isolierungen, verschlissene Steckverbindungen und Wackelkontakte. Bei längerem Betrieb kann dies zu Erhitzung und im schlimmsten Fall zum Brand führen. Die Experten von DEKRA empfehlen, Lichterketten aus dem Vorjahr genau auf Schäden, defekte Birnen oder verschlissene Stellen zu prüfen und im Zweifel das Produkt durch ein neues zu ersetzen. Ein Zeichen für Qualität ist das GS-Zeichen und eine beiliegende Bedienungsanleitung mit Sicherheitshinweisen.

Im Weihnachtsstress mehr Verkehrsunfälle

Auch im Straßenverkehr steigen die Gefahren, wenn sich die Menschen in den vorweihnachtlichen Trubel stürzen. Dichter, hektischer Verkehr, Parkplatzsuche, Last-Minute-Einkäufe und Urlaubsplanungen – all das führt zur Ablenkung am Steuer und erhöht das Unfallrisiko, warnen die Sachverständigen.

Studien aus den USA und Kanada bestätigen die Brisanz der Einkaufstage vor Weihnachten. Eine kanadische Untersuchung, die 50 Gemeinden über 20 Jahre beobachtete, fand heraus, dass sich im Laufe des gesamten Jahres die meisten Autounfälle am 21., 22. und 23. Dezember ereignen. Schwerpunkt sind die großen Einkaufszentren.

Ein Risikofaktor in der Weihnachtszeit ist auch der Alkohol, der auf betrieblichen Feiern und auf Weihnachtsmärkten häufiger als sonst genossen wird. Hier gilt die Regel: „Wer trinkt, fährt nicht. Wer fährt, trinkt nicht.“ In Deutschland erreicht der Anteil der Schwer- und Leichtverletzten bei Alkoholunfällen im Monat Dezember nach dem Faschingsmonat Februar - den zweithöchsten Wert des Jahres.

(tc)

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