Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes, die auf den Unfallzahlen von Januar bis September basieren, liegt die Zahl der Todesopfer unter 3.300. Das sind zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Verletzten ist ein Rückgang um fünf Prozent auf 366.000 zu erwarten.
Sowohl die Zahl der getöteten Pkw-Insassen als auch die der Zweiradfahrer ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark zurückgegangen (- 16,7 Prozent bis Ende August 2013).
Steigen wird laut Prognose des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Verkehrsopfer, die auf Autobahnen ums Leben gekommen sind. Bis August 2013 sind hier 21,4 Prozent mehr Menschen gestorben als im Vorjahreszeitraum.
Unter den Opfern sind weniger junge Fahrer: Die Zahl der getöteten Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren ging von Januar bis August 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 32,4 Prozent zurück. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es minus 26,7 Prozent.
(hst)