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Weniger Wildunfälle durch Duftzäune und Reflektoren

Wildtiere kennen keine Warnschilder, müssen aber Straßen queren, um zu fressen
© Foto: mhp/Fotolia

Der ADAC und der DJV ziehen eine erste Bilanz des Langzeitprojekts zur Senkung von Wildunfällen: Demnach bewährt sich der Einsatz von Duftzäunen und blauen Reflektoren.


Datum:
23.10.2013
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Wie die Zwischenbilanz eines vierjährigen Forschungsprojekts zeigt, konnte durch den Einsatz von Duftzäunen und blauen Reflektoren die Zahl der Wildunfälle örtlich um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Das melden der ADAC und der Deutsche Jagdverband (DJV). Erprobt werden die Präventionsmaßnahmen an 25 Versuchsstrecken in Schleswig-Holstein, an denen besonders oft Wildunfälle passieren. Ziel des Projekts ist es, in den nächsten beiden Jahren die langfristige Wirksamkeit der Maßnahmen wissenschaftlich zu untersuchen und ihren Einsatz zu optimieren.

Ein weiteres erfolgreiches Mittel zur Vermeidung von Wildunfällen sind laut ADAC und DJV Wildschutzzäune, die an besonders gefährdeten Autobahnen aufgestellt sind. Sie führen jedoch zu einer immer stärkeren Zerschneidung der Lebensräume der Tiere. Das 2012 verabschiedete Bundesprogramm zur Wiedervernetzung von Lebensräumen soll dem entgegentreten – die ersten 17 Grünbrücken konnten bereits finanziert werden. An Landstraßen sind elektronische Wildwarnanlagen eine preiswertere Lösung, die ebenfalls viele Wildunfälle verhindern können. 

Im Jahr 2012 ereigneten sich in Deutschland rund 2.500 Wildunfälle mit Personenschaden. Insgesamt wurden dabei etwa 3.000 Menschen verletzt, 20 starben. Der DJV ermittelte anhand einer vorläufigen Auswertung für das Jagdjahr 2012/2013 (April 2012 bis März 2013) knapp 210.000 Kollisionen zwischen Mensch und Tier. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

(ab)

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