WLTP macht Kfz-Steuer teurer

Das Prüfverfahren WLTP sorgt für realistischere Verbrauchs- und Emissionsangaben
© Foto: ADAC e. V.

Weil der Verbrauch vieler Pkw nach dem WLTP-Messverfahren auf dem Papier steigen wird, müssen Verbraucher für Modelle, die nach dem 1. September 2018 zugelassen werden, eine höhere Kfz-Steuer bezahlen.


Datum:
31.08.2018

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Das WLTP-Messverfahren wird dazu führen, dass die Kfz-Steuer für Verbraucher um bis zu 70 Prozent teurer wird. Darauf weist der ADAC hin. Obwohl Modelle, die vor und nach dem Stichtag 1. September 2018 neu zugelassen werden, technisch identisch sind, muss der Autofahrer, der sein Fahrzeug nach dem Stichtag zulässt, für die Kfz-Steuer deutlich mehr bezahlen.

Grund dafür ist, dass das WLTP-Messverfahren realitätsnähere Angaben zu Schadstoff- und CO2-Emissionen sowie Kraftstoff- oder Stromverbrauch machen wird. "Es löste bereits vor einem Jahr den NEFZ-Zyklus (Neuer Europäischer Fahrzyklus) als Grundlage der offiziellen Typgenehmigung neuer Pkw-Modelle durch den Hersteller ab. Doch jetzt wird es auch für alle Autokäufer ernst: Ab 1. September 2018 ist WLTP für jede Erstzulassung eines Neuwagens auf den Käufer verbindlich festgeschrieben", kommuniziert der ADAC.

Basis für die Berechnung der Kfz-Steuer ist der in den Fahrzeugpapieren eingetragene CO2-Wert. Dieser wird bei der Erstzulassung seit Juli 2009 ebenso zur Steuerberechnung herangezogen wie der Motor-Hubraum.

(ms)

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