Zu wenig Geld für den Straßenbau

21.08.2013 15:04 Uhr
Zu wenig Geld für den Straßenbau
Pro Jahr fließen etwa 19 Milliarden Euro in den Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur
© Foto: Straßenbau/Peter Heckmeier

Der ADAC kritisiert, dass zwei Drittel der von den Autofahrern geleisteten Abgaben in Höhe von 53 Milliarden Euro für verkehrsfremde Zwecke verwendet werden.

Täglich fließen mehrere 100.000 Euro, die deutsche Autofahrer beispielsweise im Rahmen der Mineralölsteuer oder der Kfz-Steuer zahlen, an den Staat. Mit einem Großteil dieser Abgaben werden jedoch nicht etwa die Straßeninfrastruktur, sondern andere Politikfelder finanziert. Das kritisierte jetzt der ADAC. Demnach nimmt der deutsche Staat pro Jahr von Autofahrern 53 Milliarden Euro an spezifischen Abgaben ein. Davon fließen laut Automobilclub aber nur 19 Milliarden Euro in den Erhalt beziehungsweise Ausbau der Straßen. Knapp zwei Drittel versickern jedes Jahr im allgemeinen Staatshaushalt.

Der Großteil der Einnahmen, nämlich 40,5 Milliarden Euro, kommt durch die Mineralölsteuer über die Tankstellen in die Staatskasse. Weitere acht Milliarden Euro werden jährlich bei der Kfz-Steuer fällig. Hinzu kommen 4,5 Milliarden Euro, die der Staat durch die Lkw-Maut einnimmt.

Angesichts dieser Zahlen spricht sich der ADAC gegen zusätzliche Autofahrerabgaben wie etwa eine Pkw-Maut aus. Sinnvoller sei es, das zur Verfügung stehende Geld tatsächlich in die Straßeninfrastruktur zu investieren.

Im Mobilitäts-Blog des ADAC finden Sie detaillierte Hintergrundinformationen zur Straßeninfrastruktur. 

(ab)

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