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ADAC-Test: Sommerreifen überzeugen

Der ADAC testete auch das Verhalten der Sommerreifen auf nasser Fahrbahn
© Foto: ADAC

Beim diesjährigen Sommerreifentest des ADAC haben von den 32 getesteten Modellen elf mit „gut“ abgeschnitten. Ein Modell wurde mit „mangelhaft“ bewertet.


Datum:
02.03.2016
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Der ADAC hat auch in diesem Jahr wieder Sommerreifen getestet. Von den 32 Modellen schnitten elf mit „gut“ ab, 18 mit „befriedigend“, zwei erhielten ein „ausreichend“ und eines ein „mangelhaft“. Die Gesamtnoten errechnen sich aus den Einzelbewertungen in den Kategorien Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Geräusch und Verhalten auf trockener beziehungsweise nasser Fahrbahn. Getestet wurde in den Dimensionen Kleinwagen sowie Mittelklasse beziehungsweise untere Mittelklasse.

Bei fast allen Reifen, die mit „befriedigend“ bewertet wurden, ist das auf die schwächere Leistung auf nasser Fahrbahn zurückzuführen. Laut ADAC kämpfen die Hersteller bei der Entwicklung neuer Pneus immer mit einem Zielkonflikt: „Ein optimales Nässeverhalten geht zu Lasten meist aller anderen Leistungsmerkmale und umgekehrt.“ Konkret heißt dass, dass tiefe Längsrillen im Reifen ein Aufschwimmen des Fahrzeugs bei Nässe verhindern. Gleichzeitig würden sie jedoch auch die Kurvenstabilität auf trockener Fahrbahn beeinträchtigen. „Im Ergebnis entwickeln die Hersteller ausgewogene Reifen ohne Spitzen in den einzelnen Kriterien – mit einer erfreulichen Qualitätssteigerung insgesamt über die Jahre hinweg“, so ADAC-Projektleiter Daniel Bott.

In der Kleinwagen-Dimension (185/65 R15) habe der Nankang Green-Sport-Eco2+ enttäuscht, der neben dem höchsten Kraftstoffverbrauch auf nasser Fahrbahn nur eine schwache Leistung gezeigt habe. In Folge wurde der Reifen mit „ausreichend“ bewertet. Der GT Radials Champiro VP1 hat noch schlechter abgeschnitten: Er zeigte laut ADAC schon auf trockener Fahrbahn deutliche Schwächen, auf nasser Fahrbahn sei der Reifen nicht wettbewerbsfähig, weshalb er als einziger ein „mangelhaft“ erhielt. Schlusslicht in der größeren Dimension (225/45 R17) ist der Maxxis Victra Sport VS01, der wegen unbefriedigender Eigenschaften auf nasser Fahrbahn mit einem „ausreichend“ beurteilt wurde.

Spitzenreiter bei den „Kleinen“ ist der Vredestein Sportrac 5, der mit der Bestnote auf nasser Fahrbahn überzeugt. In der größeren Dimension machte der Continental ContiSportContact 5 das Rennen. Er erhielt sowohl auf trockener wie auf nasser Fahrbahn Bestnoten.

Genaue Angaben zur Methodik, Testdurchführung und Gewichtung und welche Reifen noch getestet wurden, gibt es unter www.adac.de.

(ts)

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