Als „Mini-SUV“ bezeichnet Peugeot den neuen 2008, der im Grunde genommen eine Art höher gelegter Kombi mit etwas höherer Sitzposition ist. Sportliche Umklapp-Vorrichtungen sucht man in der Preisliste vergebens, bei deren Lektüre sich die Top-Ausstattung „Allure“ als Fahrschul-Ambiente entpuppt.
Der „Allure“ ist die einzige Version, in der ein höhenverstellbarer Beifahrersitz überhaupt (und dann serienmäßig) zu haben ist. Außerdem hat er unter anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein statisches Kurvenlicht, die dem Wiederkaufswert förderlich sein sollten. Getönte hintere Scheiben, die nicht prüfungstauglich sein könnten, sind übrigens nur im „Allure“ gegen Aufpreis bestellbar und eine stark getönte Heckscheibe gehört zum aufpreispflichtigen Panorama-Glasdach.
Der stärkste Diesel, der Allure e-HDi FAP 115 Stop & Start mit 84 kW/115 PS bei 3.600/min, ist mit seinem Sechsgang-Getriebe und einem maximalen Drehmoment von 270 Newtonmetern bei 1.750/min das universellste Fahrschulauto. Er kostet 18.277 Euro (ohne MwSt.) und soll auf dem Rollenprüfstand durchschnittlich mit 4,0 Litern auf 100 Kilometer auskommen. Die schwächere Variante des 1,6-l-Vierzylinders hat nur ein Fünfgang-Getriebe.
(dif)