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Volkswagen Golf: Facelift mit Augenmaß

Fahrerassistenzsysteme, Motor, Design: Der Golf rollt nach dem Facelift verändert über die Straßen
© Foto: Volkswagen

Permanente Evolution statt Revolution – das Erfolgsgeheimnis des Golf. Entsprechend modifiziert VW seinen Bestseller jetzt auch mit Augenmaß. Die Details zum Facelift.


Datum:
17.11.2016
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Die drei Begriffe „smarter, sicherer und noch besser verbunden“ kennzeichnen die Hauptneuerungen des Golf-Facelifts. Äußerlich beließen es die Designer beim Schärfen der Kunststoffschürzen, vorderen Kotflügel (ebenfalls aus Kunststoff und deshalb ohne exorbitante Werkzeugkosten änderbar) und neuen Leuchten (hinten jetzt serienmäßig in LED).

Unter der Haube und bei der Bedienung tat sich aber deutlich mehr. Innen ersetzt ein digitaler Screen - maximal 9,2 Zoll groß - die bisherigen Infotainmentsysteme. Auch die Instrumente können optional analog zu den teureren Modellen digital angezeigt und verändert werden.

Außerdem legte VW bei den Assistenzsystemen eine große Schippe nach. Theoretisch könnte man den neuen Golf teilautonom im Stau fahren und einparken lassen und einen Anhänger könnte man einfach mit dem Verstellknopf der Außenspiegel in Position stellen. In der Stadt sorgt die neue City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung für mehr Sicherheit, während auf den Ring- und Ausfallstraßen sowie Autobahnen der neue Stauassistent die Nerven der Fahrlehrer und -schüler schonen dürfte, der teilautonmes Fahren bis Tempo 60 ermöglicht. Dazu muss man aber die Hände am Steuer lassen. Ebenfalls neu ist der Emergency-Assistent. Er soll anhand von Sensoren erkennen, wenn der Fahrer weder lenkt, bremst noch beschleunigt und soll den Lenker dann in mehreren Stufen zunächst „wachrütteln“, bevor er einen Nothalt einleitet. Auch bei der Bedienung blieb sich der Golf treu: Zwar kann man die Zentralscreen in der Mittelkonsole wie beim Smartphone per „Wischen“ bedienen, doch die Klimatisierung steuern unverändert Drehregler und Taster.

Unter der Haube tat sich vor allem bei den Benzinern einiges: Hier ersetzen der 1,0-Liter-Dreizylinder und neue 1,5-Liter-TSI-Vierzylinder unter anderem die 1,2-Liter-Versionen. Erstmals im Großserienbenziner kommt ein variabler Lader zum Einsatz. Um die Abgastemperaturen nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, nutzt VW den Miller Cycle. Dabei wird das Einlassventil extrem früh, noch während des Ansaugens, geschlossen. Das kostet etwas Kraft im unteren Drehzahlbereich, die der variable Lader „ausgleicht“, dafür reduzieren sich die Schadstoffe und der Wirkungsgrad steigt. Außerdem verfügt der 1,5 TSI Evo, der mit 130 und 150 PS antritt, über Zylinderabschaltung und in der 130-PS-Version über einen Segelmodus, der den Motor wie beim Hybridfahrzeug ganz abstellt. Bremskraftverstärker und Servolenkung versorgt dann die erstarkte Bordelektrik.

Die neuen Benziner sollen in der Praxis bis zu einem Liter sparsamer sein als die vergleichbar starken Vorgänger und sich nach Zyklus mit 4,9 respektive 4,6 Liter Super auf 100 Kilometer begnügen. Bei den Dieseln gibt es für die Versionen ab 150 PS ein neues Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Laut VW-CEO Herbert Dies sollen sie jetzt nachweislich (von unabhängiger Seite bestätigt) zu den saubersten Selbstzündern überhaupt gehören. 

Weitere Details zum Facelift des Golf lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Fahrschule“ (12/2016), die am 1. Dezember erscheint. 

(gs)

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