BGH: Schadensersatz gegen VW rechtens

Volkswagen habe "vorsätzlich und sittenwidrig" getäuscht, heißt es im BGH-Urteil zum "Dieselskandal"
© Foto: Foto Huebner/picture-alliance

Einem Käufer eines VW-Fahrzeugs mit unzulässiger Abschalteinrichtung stehen Schadenersatzansprüche gegen Volkswagen zu. Das hat der BGH Ende Mai entschieden.


Datum:
28.05.2020
Autor:
Thomas Cyganek
Lesezeit: 
3 min

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Der Käufer kann demnach den Kaufpreis zurückverlangen, muss sich jedoch die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen. Außerdem muss er das Auto an Volkswagen zurückgeben.

Nach der Rechtsauffassung des BGH hat VW ihre Kunden „vorsätzlich und sittenwidrig“ getäuscht. „Die Richter gehen auch davon aus, dass die Führungsetage bei VW verantwortlich ist“, analysiert die Tagesschau auf ihrer Website das Urteil. Weiter heißt es dort: Der Leiter der Entwicklungsabteilung habe „sicher gewusst, was läuft“. Und was den Vorstand angehe, „hätte VW genauer belegen müssen, dass der nicht eingeweiht war.“

Bundesgerichtshof

Aktenzeichen VI ZR 2528/19

(tc)

 

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