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41 Prozent der Deutschen drängeln auf der Autobahn

Wer seinen Vordermann über einen längeren Zeitraum bedrängt, macht sich strafbar
© Foto: Marcus Führer_picture alliance_dpa

Aggressives Auffahren, Lichthupe oder rechts überholen – mehr als 40 Prozent der Autofahrer greifen zu drastischen Mitteln, wenn der Vorausfahrende auf der Autobahn zu langsam ist. Das hat eine repräsentative Umfrage von Autoscout24 ergeben.


Datum:
01.08.2021
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
3 min
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Die rechte Autobahnspur ist weitgehend frei und dennoch schleicht ein Wagen über die linke Fahrbahn und bremst alle folgenden Fahrzeuge aus. AutoScout24 und Innofact wollten wissen, was die deutschen Autofahrer in einer solchen Situation unternehmen. Ergebnis: 59 Prozent verhalten sich eher defensiv, 41 Prozent werden „angriffslustig“.

31 Prozent der Befragten finden sich bei langsamer fahrenden Fahrzeugen auf der linken Spur damit ab, dass sie ihr Tempo verringern müssen und fahren mit gebotenem Abstand hinterher. Weitere 25 Prozent ordnen sich auf der rechten Fahrspur ein und hoffen, dass der Linksfahrende dadurch ebenfalls nach rechts zieht. Vier Prozent der Autobahnfahrer gaben an, generell nicht auf der Autobahn zu überholen.

Auf der Gegenseite stehen laut Umfrage 21 Prozent der Befragten, die einen Trödler auf der linken Spur durch Lichthupe darauf aufmerksam machen, dass sie vorbei wollen. 17 Prozent blinken links, um zu zeigen, dass sie es eilig haben und weitere 14 Prozent überholen notfalls auf der rechten Fahrspur. Noch aggressiver werden acht Prozent, die den langsamen Vordermann anhupen, und sechs Prozent, die so dicht auffahren, bis der Vorausfahrende Platz macht. Zwei Prozent der Umfrageteilnehmer lassen sogar das Fenster herunter und zeigen in „unmissverständlichen Gesten“, dass sich der Langsamere nach rechts verziehen soll.

Frauen geduldiger bei Schleichern

Vor allem Männer können sich oft nicht damit abfinden, ausgebremst zu werden: Nur jeder Zweite verhält sich defensiv, die anderen 50 Prozent werden aufdringlich. Bei den befragten Frauen finden sich 68 Prozent damit ab, dass es weniger zügig weitergeht. Nur knapp jede Dritte (32 Prozent) übt Druck auf das vorausfahrende Fahrzeug aus.

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