ADAC-Pannenstatistik: Batterieprobleme nehmen zu

Die ADAC Pannenstatistik beweist: bei deutlich mehr Autos sind Batterieprobleme aufgetreten
© Foto: ADAC/Uwe Rattay

Durch das eingeschränkte Verkehrsaufkommen während der Pandemie gab es für die Gelben Engel des ADAC weniger Pannen zu beheben. Deutlich angestiegen sind allerdings die Batteriepannen – auch daran ist der Lockdown schuld.


Datum:
30.04.2021
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
2 min

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Rund 3,4 Millionen (2019: 3,8 Mio.) Mal rückten Straßenwacht und Mobilitätspartner 2020 aus, berichtet der ADAC in einer Pressemitteilung. Dabei haben laut ADAC Pannenstatistik die Batteriepannen deutlich zugenommen. Insgesamt stieg der Anteil der Batterieausfälle an allen Pannen von 41,8 Prozent im Vorjahr auf 46,3 Prozent. Der Grund: In den Lockdown-Monaten wurden viele Fahrzeuge wenig oder kaum bewegt.

Eine Sonderauswertung des ADAC zu Pannen bei Elektroautos zeigt: Auch hier sind entladene und defekte 12-Volt-Bordbatterien eindeutig Pannenursache Nummer eins. Mit 54 Prozent liegt der Anteil bei Elektroautos sogar rund acht Prozent höher als bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben. Spezifische Elektroauto-Bauteile wie Akku, Elektromotor oder Ladetechnik sind laut Pannenstatistik dagegen sehr zuverlässig und nur für 4,4 Prozent der Pannen verantwortlich. Allerdings ist der Bestand von Elektroautos auf deutschen Straßen aktuell noch deutlich jünger als der von herkömmlichen Fahrzeugen. Die ADAC Experten erwarten daher, dass verschleiß- und alterungsbedingte Pannen von E-Autos in den nächsten Jahren ansteigen werden.

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