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Auto ist nach wie vor meist genutztes Verkehrsmittel

Im Stadtverkehr wird der Platz langsam knapp
© Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC/Christoph Michaelis

Der ADAC erforscht in einer Umfrage, wie sich Großstädter fortbewegen, wie sicher sie sich im Straßenverkehr fühlen und was sich ändern müsste.


Datum:
09.03.2020
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Der Automobilclub hat 2.000 Bewohner aus den 40 deutschen Städten ab 200.000 Einwohnern in einer Online-Umfrage zu ihrer Mobilität befragt. Dabei stellte sich das Auto als das nach wie vor meistgenutzte Verkehrsmittel heraus. Fast drei Viertel der Befragten sind damit an zehn oder mehr Tagen pro Jahr innerhalb ihrer Stadt unterwegs, knapp die Hälfte sogar an mindestens 100 Tagen.

ÖPNV in Millionenstädten häufig genutzt

Darauf folgen die öffentlichen Nahverkehrsmittel, die 62 Prozent der Befragten an zehn Tagen oder mehr nutzen und schließlich das Rad mit knapp 50 Prozent. Mit der Größe der Stadt nimmt jedoch die Nutzung des ÖPNV zu. In Millionenstädten liegt der Anteil derer, die sehr häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, 20 Prozentpunkte höher als in den Städten mit weniger als einer Million Einwohnern. Auch jüngere Generationen zwischen 16 und 29 Jahren nutzen den ÖPNV mehr als ältere und häufiger als das Auto. Den letzten Platz belegen die E-Scooter, die nur von jedem Zwanzigsten an mindestens zehn Tagen im Jahr verwendet werden.

Radfahrer empfinden Unsicherheit

Außerdem ging es in der Studie um das Sicherheitsgefühl der Verkehrsteilnehmer. Am wenigsten Bedenken haben demnach die Autofahrer, von denen 55 Prozent angaben, sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen. Von den Fußgängern bestätigt das nur noch jeder zweite, unter den Radfahrern ist es nicht einmal jeder fünfte. Aus der Befragung geht weiterhin hervor, dass viele im Verkehrsgeschehen die gegenseitige Rücksichtnahme vermissen. Nur 20 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen die Verkehrssituation in ihrer Stadt von Rücksicht geprägt.

Angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens plädieren die meisten Umfrageteilnehmer dafür, den öffentlichen Personennahverkehr am stärksten zu fördern. Betrachtet man Auto- und Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Benutzer jeweils als einzelne Gruppe, so hat jede das Gefühl, dass für ihre Verkehrsart mehr getan werden sollte. Die Bereitschaft, selbst etwas zu verändern, hält sich jedoch noch in Grenzen. 28 Prozent der Autofahrer würden selbst bei optimalen Bedingungen nicht aufs Fahrrad umsteigen.  

(sd)

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