Autohandel startet schleppend

Der Autohandel befindet sich momentan in einer unsicheren Lage
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Vor gut einer Woche durften Autohändler nach der Corona-Schließung ihr Geschäft wieder aufnehmen – doch die Stimmung ist weiter verhalten, zeigt eine Umfrage des BVfK.


Datum:
28.04.2020

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Der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) hat seine Mitglieder gefragt, wie gut sie in der ersten Woche nach der Schließung wieder gestartet sind. Die rund 100 Rückmeldung zeigen ein durchwachsenes Bild. Die Nachfrage nach Autos war demnach eher zögerlich und erreichte meist nur 50 Prozent des üblichen Umfangs. Wie der BVfK in einer Pressemeldung mitteilte, sind rund 65 Prozent optimistisch, die Krise gut zu überstehen, wenn sich das Geschäft bald wieder erholt. Gut 35 Prozent fürchten um ihre Existenz, sofern der Staat die Verluste nicht zumindest anteilig ausgleicht. Fast zwölf Prozent empfinden die Situation als so angespannt, dass sie kaum eine Chance sehen, die Krise geschäftlich zu überleben. Immerhin – die Umsetzung der Hygienemaßnahmen stellt für 82 Prozent der Befragten kein Problem dar.

Auch die individuellen Rückmeldungen zeugen laut BVfK von einer überwiegend sorgenvollen und pessimistischen Stimmung: „Seit fünf Wochen kein einziger Anruf, geschweige denn ein Abverkauf oder Verkaufsgespräch“ oder „Umsatz = null, wird auch lange so bleiben. Die Leute haben andere Sorgen, als Gebrauchtwagen zu kaufen. Das Ganze ist eine Katastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes“, lauteten einige der Antworten.

(sd)

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