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Fahrlehrer begeht Unfallflucht

Weil sich ein Fahrlehrer von einer Unfallstelle entfernte, ohne sich um den Schaden zu kümmern, ermittelt nun die Polizei
© Foto: Picture-Factor/adobe.stock.com

Um das festgefahrene Fahrschulauto zu befreien, benötigte ein Fahrlehrer mehrere Anläufe. Dass er dabei einen Schaden von mehreren hundert Euro verursachte, störte ihn wenig.


Datum:
22.03.2021
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min
2 Kommentare

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Während einer Fahrstunde sollte ein Fahrschüler rückwärts in ein Grundstück einfahren. Der Fahrlehrer saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Beifahrersitz. Wie das Polizeipräsidium Ulm berichtet, fuhr sich das Fahrschulauto bei dem Parkversuch auf dem nassen Untergrund fest. Auch mit Schieben war nichts mehr zu machen. Deshalb wechselten der Fahrschüler und der Fahrlehrer die Plätze.

Der Fahrschüler und der Fahrlehrer versuchten das Auto mehrmals aus der misslichen Lage durch verschiedene Manövrierversuche zu befreien, bis es nach einigen Minuten endlich klappte. Inzwischen hatten die beiden aber einen Schaden von circa 500 Euro verursacht, berichtet die Polizei. Das hinderte den Fahrlehrer jedoch nicht, einfach wegzufahren.

Deshalb ermittelt die zuständige Polizeibehörde nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den Fahrlehrer.

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KOMMENTARE


McNair

26.03.2021 - 19:19 Uhr

Klingt sehr polemisch, da die Informationen äußerst dürftig sind. Anzeigen sind sehr schnell gestellt, entbehren aber oft jeglicher Rechtsgrundlage. Für mich klingt das hier eher nach einem einfachen Anprangern (z.B. von der Konkurrenz). Warum veröffentlicht man derartige Artikel OHNE entsprechende Infos. Will man hier Fahrlehrer denunzieren?


André Schütze

26.03.2021 - 22:30 Uhr

Guten Abend , habe da ein paar Zweifel ob es sich wirklich um Unfallflucht oder ganz allein um Flurschäden handelt, die natürlich dem Besitzer des Grundstückes gemeldet werden müssen . Bei der LAUBAG AG habe auch einmal eine Einfahrt zu einem Tagebau genutzt um meinen Lastzug zu wenden . Auch da bin ich hinten versackt und wurde durch die Mitarbeiter der LAUBAG AG mit schwerer Technik geborgen . Gekostet hat das meiner Firma nix , musste nur unterschreiben , daß eventuelle Schäden an meinem Fahrzeug auf eigene Kosten riskiert werden. .. Als Fahrlehrer ist es jedoch sehr beschämend im Beisein eines Schülers sich vom Acker zu machen ohne sich jedoch um die gemachten Schäden zu kümmern .. Traurig


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