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GDV: Zahl der Autodiebstähle rückläufig

Ein überdurchschnittlich hohes Diebstahlrisiko besteht in Berlin
© Foto: Kadmy/stock.adobe.com

Erstmals seit Beginn der Erhebungen sind 2021 in Deutschland weniger als 10.000 Autos gestohlen worden. Das geht aus der Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Zu den beliebtesten Modellen unter Kriminellen gehören weiterhin teure SUV.


Datum:
26.10.2022
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit:
3 min
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Genau 9.805 Pkw wurden nach Angaben des GDV im vergangenen Jahr deutschlandweit geklaut geklaut – ganze acht Prozent weniger als noch 2020. Damit ist die Zahl der Autodiebstähle auf einem historischen Tiefstand. Diese Entwicklung hängt nach Einschätzung des GDV auch mit den kontinuierlich verbesserten technischen Schutzmaßnahmen wie der Wegfahrsperre und einer verbesserten Strafverfolgung zusammen.

Auf noch immer hohem Niveau liegt jedoch der wirtschaftliche Schaden für die Bestohlenen: „Für jeden Diebstahl haben die Versicherer im Durchschnitt über 19.100 Euro gezahlt. Insgesamt verursachten Autodiebe 2021 damit einen wirtschaftlichen Schaden von mehr als 187 Millionen Euro – also rechnerisch über 500.000 Euro pro Tag“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.

Besonders oft gestohlen werden Geländewagen: Neun der zehn am häufigsten entwendeten Modellreihen waren SUVs, darunter allein drei Modelle von Land Rover. Auch der Herstellervergleich zeigt, dass Land Rover besonders begehrt sind. Mit 177 Fällen kamen auf 1.000 kaskoversicherte Autos dieser Marke 1,7 Diebstähle. 

Diebstahl-Hotspot Berlin

Wie bereits in den vergangenen Jahren führt erneut Berlin das Feld der Bundesländer und Städte mit der höchsten Diebstahlrate an – und zwar mit Abstand. Hier wurden 2021 2.200 Autos gestohlen, die Diebstahlquote lag also bei 2,2 von 1.000 kaskoversicherten Pkw (Bundesdurchschnitt: 0,2). Mit 1,1 eine ebenfalls deutlich überdurchschnittliche Quote hat Hamburg zu verzeichnen. Eine sehr geringe Diebstahlquote von 0,1 weisen dagegen wie bereits in den Vorjahren Bayern und Baden-Württemberg auf.

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