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Mehrheit für komplettes Alkoholverbot am Steuer

Wer mit 1,1 Promille im Blut am Steuer erwischt wird, begeht hierzulande automatisch eine Straftat
© Foto: Crisserbug/Getty Images/iStock

In einer repräsentativen Umfrage für die aktuelle TÜV Mobility Studie sprach sich eine deutliche Mehrheit für eine generelle Unvereinbarkeit von Alkohol und das Führen eines Fahrzeugs aus.


Datum:
19.06.2022
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Wie der TÜV-Verband berichtet, gaben 80 Prozent der 1.000 befragten Personen ab 16 Jahren an, dass sie für ein generelles Alkoholverbot am Steuer und damit die 0,0-Promille-Grenze sind. Dabei sprachen sich deutlich mehr Frauen (85 Prozent) für diesen Schritt aus als Männer (75 Prozent). Dass ein absolutes Alkoholverbot aus Sicht der Verkehrssicherheit sinnvoll wäre, bestätigt auch Marc-Philipp Waschke, Referent für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband: „Alkohol beeinträchtigt die Koordination sowie die Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit der Fahrer:innen massiv. Ob mit dem Auto, Motorrad oder einem anderen Fahrzeug: Fahren unter Alkoholeinfluss erhöht das Unfallrisiko und trägt besonders zu Unfällen mit schweren Folgen und Todesfällen bei. Bereits mit niedrigen Promillewerten können Leistungseinbußen auftreten. Mit steigendem Alkoholpegel weisen Fahrer:innen meist beträchtliche Ausfallerscheinungen auf […] Sie können dann selbst routinemäßige Fahrmanöver nicht mehr korrekt durchführen und sind nicht mehr in der Lage, schnell und entschlossen zu handeln, um Unfälle zu vermeiden.“

Unter anderem um die Gefahren von Alkohol am Steuer mehr in den Fokus zu rücken, fordert der TÜV-Verband seit Jahren, die Promille-Grenze für die grundsätzliche Anordnung einer MPU von 1,6 Promille auf 1,1 Promille abzusenken.

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