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Nachwuchsprobleme bei Berufskraftfahrern

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen ist die Branche der Berufskraftfahrer deutlich überaltert
© Foto: Statistische Bundesamt (Destatis), 2022

Mehr als ein Drittel aller Berufskraftfahrer ist älter als 55 Jahre. Das kann angesichts der großen Bedeutung des Lieferverkehrs bald zum Problem werden.


Datum:
09.05.2022
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, dürfte sich das Nachwuchsproblem in der Branche der Berufskraftfahrer in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Im Jahr 2021 arbeiteten bundesweit rund 480.000 Menschen in diesem Berufszweig – knapp 35 Prozent dürften aber schon bald altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass fünf Prozent der Berufskraftfahrer über 65 Jahre alt ist, weitere 31 Prozent befinden sich in der Altersgruppe zwischen 55 und 65 Jahre.

Kleine Trendwende?

In Sachen Nachwuchs sieht es ähnlich erschreckend aus: Lediglich drei Prozent der Kraftfahrer sind unter 25 Jahre, nur zwölf Prozent sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Ein kleiner Lichtblick: Die Zahl der Auszubildenden steigt wieder. Ende 2020 absolvierten rund 7.700 Personen eine entsprechende Ausbildung, zehn Jahre zuvor waren es nur 5.300. Für die mittelfristige Sicherstellung des Gütertransports in Deutschland dürfte das trotzdem zu wenig sein. Als Hauptgrund für die geringe Attraktivität des Berufs gelten vor allem Termindruck sowie die schlechte Bezahlung.

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