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Österreich: Verschärfte Strafen für Raser

Geschwindigkeitsvergehen sollen ab diesem Sommer in Österreich teurer werden
© Foto: Dieter B./Panthermedia.net

Raser in Österreich sollen schon ab diesen Sommer härter bestraft werden. Sie müssen nicht nur mit einem deutlich höheren Bußgeld rechnen, bei extremen Verstößen gegen Tempolimits kann möglicherweise sogar das Fahrzeug beschlagnahmt werden.


Datum:
17.03.2021
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min
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Weil sich offenbar zu viele Autofahrer von den bisherigen Strafen nicht abschrecken lassen, will das österreichische Verkehrsministerium die Maßnahmen gegen extremes Rasen verschärfen. Wie der ADAC berichtet, seien davon auch ausländische Autourlauber, die gegen Tempolimits verstoßen, nicht ausgenommen. Das Maßnahmenpaket soll im Sommer in Kraft treten.

Bußgeld wird mehr als verdoppelt

Das Bußgeld für besonders schnelles Fahren soll von 2.180 Euro auf 5.000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt werden. Die maximale Geldbuße sei in der Regel aber nur bei sehr schweren Fällen und bei Wiederholungstätern zu befürchten. Deutsche, die in Österreich beim Rasen erwischt werden, sollten das Bußgeld dennoch direkt bezahlen, empfehlen die Experten des ADAC.

In besonders gefährlichen Fällen wollen die Österreicher die Fahrzeuge künftig sogar beschlagnahmen. Solche Extremfälle könnten etwa bei hoher Geschwindigkeitsüberschreitung unter gefährlichen Verhältnissen, mehrfach wiederholtem Rasen, Fahren nach Abnahme des Führerscheins wegen Rasens oder auch Rasen ohne Führerschein angenommen werden, so der ADAC. Weil aber noch zahlreiche rechtliche Fragen offen sein, gelte diese Regelung erst zum Ende des Jahres 2021, schreibt der ADAC mit Verweis auf Aussagen des österreichischen Verkehrsministeriums.

Darüber hinaus sollen die Grenzwerte für den Führerscheinentzug um je 10 km/h werden. Diese liegen dann innerorts bei 30 und außerorts bei 40 km/h, mit Entzugsdauern von zwei Wochen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 40 km/h innerorts und mehr als 50 km/h außerorts soll die Führerschein-Mindestentzugsdauer von zwei auf vier Wochen verdoppelt werden. Deutsche Autofahrer sollten dabei aber wissen, dass die geplanten Maßnahmen zum Führerscheinentzug für sie in der Regel nur Auswirkungen auf ihre Fahrerlaubnis in Österreich haben, so der Automobilclub.

 

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