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Rekordjahr an den Zapfsäulen

Angesichts der hohen Preise im Jahr 2022 erwartet der ADAC eine Entspannung im Tankjahr 2023
© Foto: Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/picture-alliance

Mit 2022 ging vor wenigen Tagen das teuerste Tankjahr aller Zeiten zu Ende. Die Preisentwicklung im Dezember lässt aber positiv in die Zukunft blicken.


Datum:
10.01.2023
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Eine aktuelle Analyse des ADAC hat ergeben, dass 2022 das teuerste Tankjahr (der Bundesrepublik Deutschland) aller Zeiten war. Mit einem Jahresdurchschnitt von 1,86 Euro für einen Liter E10 bedeutete dies im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 34 Cent pro Liter. Diesel-Fahrer traf es sogar noch härter. Kostete 2021 ein Liter durchschnittlich noch 1,385 Euro, waren es 2022 im Mittel 1,946 Euro. Dieser Anstieg von 56 Cent bedeutete auch, dass Diesel im Jahresdurchschnitt erstmals teurer als Super E10 war. Die absoluten Preisrekorde lagen bei einem Liter Super E10 bei 2,203 Euro am 14. März, Diesel kostete vier Tage zuvor kurzfristig 2,321 Euro pro Liter.

Die Gründe für die Preisexplosionen an den Tankstellen sind vielschichtig, haben aber fast alle mit dem Krieg in Osteuropa zu tun. So wurden durch den russischen Überfall der Ukraine Probleme wie Lieferengpässe verschlimmert und gleichzeitig eine gestiegene industrielle Nachfrage nach Diesel ausgelöst. Die künstliche Verknappung der Gaslieferung aus Russland hat letzteren Trend sicher bestärkt.

Dass die aktuellen Kraftstoffpreise immer noch zu hoch sind, zeigt die Entwicklung an den Zapfsäulen im Dezember. Der Liter Super E10 war 14 Cent günstiger als noch im November, der Preis für einen Liter Diesel sank um 15 Cent. Ein Trend, der im Jahr 2023 weitergehen könnte. Der ADAC sieht vor allem beim Diesel noch großen Spielraum für weitere Preisnachlässe und beziffert diesen mit bis zu 20 Cent. Bei Super E10 könnten nach Ansicht der ADAC-Experten noch rund acht Cent pro Liter drin sein.

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