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Symposium: Der Fahrlehrer für den Kopf

Christian Lottermann demonstrierte, welchen Unterschied das richtige Mindset machen kann
© Foto: Sarah Jabs

Mit dem ersten Vortrag rund um den heutigen Themenschwerpunkt „Fahrschule“ versuchte Christian Lottermann, die anwesenden Teilnehmer vor allem für die Kraft der Gedanken zu begeistern.


Datum:
12.10.2022
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Kaum ein besserer Referent mit einem passenderen Thema hätte den Startschuss für die Vorträge auf dem Symposium in Dortmund machen können. Fahrlehrer und Mentalcoach Christian Lottermann hatte mit seinem Vortrag das Ziel, den Anwesenden das passende Mindset für den Fahrschulalltag zu geben. Dafür ging er mitunter ungewöhnliche Wege und brachte beispielsweise ein kleines, grünes Fahrrad mit auf die Bühne. Ein Experiment mit dem Zweirad demonstrierte einen für Lottermann zentralen Punkt: „Manchmal ist es besser, Dinge auszuprobieren, bevor wir uns wirklich entscheiden.“

Nachdem der Coach einen erschreckenden Überblick über die aktuelle Entwicklung der mentalen Gesundheit der jungen Generation gab (laut wissenschaftlichen Untersuchungen hat jede vierte bis fünfte junge Person eine generalisierte Angststörung), präsentierte er auch gleich eine Lösung für die Blockaden und Ängste, die mitunter die Leistungsfähigkeit hemmen: ein besseres Verständnis für die Funktionsweise des Gehirns. Und was Profisportler wie Fußballer, Renn- und Skifahrer schon seit Jahren nutzen, könne auch Fahrlehrern und Fahrschülern im Alltag helfen. So genüge es oft schon, sich wenige Minuten vor einer großen Aufgabe Zeit zu nehmen und sich darüber im Klaren zu sein, welche Gedanken gerade im Kopf herumspuken. Dies sei auch schon ein Schlüssel für die Kontrolle der Angst, die rationales Denken und das Abrufen von Wissen blockiert. Wer sich auf den Stress und die Angst fokussiere, sich diesen Dingen also bewusst werde und parallel eine Aufgabe wie beispielsweise das Rückwärtszählen von 1.000 in 13er-Schritten absolviere, könne das klare Denken wieder stärken. Wichtig bei der sogenannten bifokalen Achtsamkeit sei es aber, nicht gegen die Angst zu drücken.

Natürlich sei das Erreichen von mentaler Stärke mit Arbeit verbunden. Wer aber das passende Rüstzeug habe, könne für sich selbst und seine Fahrschüler eine Menge erreichen.

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