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Umweltprämie soll deutlich reduziert werden

Um noch in den Genuss der vollen Höhe der Umweltprämie zu kommen, sollten Fahrschulen schnell zuschlagen
© Foto: auto-medienportal.net/VdTÜV

Berichten des Handelsblatts zufolge soll sich die Ampelkoalition auf eine Reform der Subvention von Elektrofahrzeugen geeinigt haben.


Datum:
28.07.2022
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit: 
4 min
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Unter Berufung auf Regierungskreise berichtet das Medium über Details der geplanten Änderung. Wie bereits mehrfach angekündigt, wird die staatliche Subvention von E-Fahrzeugen deutlich sinken. Während Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro derzeit noch mit 6.000 Euro gefördert werden, soll dieser Betrag mit einem Zwischenschritt auf 3.000 Euro reduziert werden. Teurere Fahrzeuge sollen ebenfalls mit maximal 3.000 Euro bezuschusst werden, ab Mitte 2023 könnte die Subvention aber laut den Plänen nur noch dann greifen, wenn der Listenpreis nicht über 45.000 Euro liegt.

Besonders hart trifft es die sogenannten Plug-in-Hybride, also Fahrzeuge die mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind und dank E-Antrieb sowie vergleichsweise großer Batterie mindestens 60 Kilometer am Stück rein elektrisch fahren können. Die Förderung dieser Modelle soll nach Plänen der Ampel bereits Ende 2022 komplett auslaufen. Die Gründe hierfür dürften unter anderem die zweifelhafte Klimabilanz der extern ladbaren Hybride sein, zudem möchte Finanzminister Christian Lindner die Gesamtsumme der Subventionen möglichst gering halten. Daher gibt es nun auch eine feste Summe, die der Staat bereitstellt. Ist das eingeplante Budget von 2,5 Milliarden Euro aufgebraucht, wird die Anschaffung von Elektroautos nicht mehr subventioniert.

Weitere Anpassungen

Brisant ist auch die Vermutung, dass künftig nur noch private Autokäufe subventioniert werden sollen. Somit könnten Fahrschulen beim Umstieg auf die Elektromobilität zumindest in Sachen Umweltprämie schon bald leer ausgehen. Die aktuell geltenden steuerlichen Vorteile wird es aber weiterhin geben.

Wer nun noch von der aktuellen Regelung profitieren will, hat allerdings ein Problem. Derzeit zählt nicht das Kaufdatum, sondern der Tag der tatsächlichen Auslieferung des Fahrzeugs. Das heißt, wenn das bestellte Fahrzeug aufgrund der langen Lieferzeiten erst 2023 beim Händler steht, könnte die eingeplante Umweltprämie bereits nicht mehr greifen. Ob hierfür eine Übergangsregelung geschaffen wird oder bald sogar das Kaufdatum zählt, ist noch nicht geklärt.

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