Wegen Corona: ADAC seltener im Einsatz

Durch die Corona-Lockdowns musste der ADAC deutlich weniger Fahrzeughaltern helfen
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Die ADAC-Pannenhilfebilanz 2020 zeigt deutliche Auswirkungen der Pandemie und des Lockdowns. Die Zahl der Einsätze ist um knapp zehn Prozent gesunken.


Datum:
20.02.2021
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
3 min

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Im vergangenen Jahr rückten die ADAC-Pannenhelfer insgesamt 3.385.699 Mal aus. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die „Gelben Engel“ 3.756.226 Mal unterwegs waren, ist das ein Rückgang von 9,9 Prozent. Wegen der Lockdowns im Frühjahr und im Herbst ging das Verkehrsaufkommen stark zurück

Entsprechend waren die Tage mit den wenigsten Einsätzen allesamt Sonntage im ersten Lockdown: 29. März (3.352 Einsätze), 12. April (3.635 Einsätze) und 22. März (3.865 Einsätze). Am meisten Arbeit hatten die Pannenhelfer noch vor der Corona-Krise am 2. Januar mit über 18.000 Hilfseinsätzen.

Die wichtigsten Pannenursachen

Mit 46,3 Prozent war auch 2020 – wie schon in den Jahren zuvor – die Batterie die häufigste Pannenursache. Die Analyse des ADAC begründet das mit den längeren Standzeiten der Autos während der Lockdowns. Platz zwei belegten Pannen am Motor beziehungsweise am Motormanagement (15,9 Prozent). Der dritthäufigste Grund für einen Hilferuf beim ADAC waren Probleme bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb.

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