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ZDK: Prognose für 2021

Der ZDK geht von einer positiven Entwicklung am Automobilmarkt aus
© Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/picture alliance

Das kommende Jahr könnte für die Autobranche weitere Erholung bringen. Davon geht zumindest der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aus.


Datum:
22.12.2020
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
3 min
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Für 2021 rechnet der ZDK beim Handels- und Werkstattgeschäft mit einer langsamen Rückkehr zur Normalität. So werden nach Einschätzung des Verbandes im kommenden Jahr etwa drei bis 3,1 Millionen neue Pkw auf die Straßen kommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Neuzulassungen 2020 beliefen sich auf rund 2,9 Millionen.

Die Zahl der Besitzumschreibungen wird sich laut Zentralverband wieder zwischen sieben und 7,1 Millionen Pkw bewegen. Bei Wartung und Reparatur geht der ZDK von einer durchschnittlichen Auslastungsquote von 82 Prozent in den Kfz-Werkstätten aus. Das entspricht in etwa dem Niveau von 2019.

Umweltbonus und Schutzraum

Nach dem Absturz bei den Pkw-Neuzulassungen in diesem Jahr mit deutlich unter drei Millionen Einheiten und einem Minus von mehr als 20 Prozent gegenüber 2019 rechnet ZDK-Präsident Jürgen Karpinski für das kommende Jahr zumindest wieder mit einer drei vor dem Komma. Dazu würden auch die privaten Neuzulassungen beitragen, da etwa die Förderung von E-Fahrzeugen mit dem Umweltbonus weiterbestehe und das eigene Fahrzeug als geschützter Raum in Pandemiezeiten neue Bedeutung gewinne. Eher dämpfend wirken sich nach seiner Einschätzung Aspekte wie Arbeitsplatzunsicherheit, Beschäftigungsabbau und verstärktes mobiles Arbeiten aus. Das führe dazu, dass Kaufentscheidungen zurückgestellt werden.

Stabiles Geschäft

Im Gebrauchtwagengeschäft prognostiziert der ZDK für 2021 eine stabile Nachfrage mit leicht negativer Tendenz, es sei denn, es komme als Folge der anhaltenden Pandemie zu erneuten Engpässen in der Produktion von Neufahrzeugen, so dass Kunden von Neufahrzeugen auf Gebrauchte ausweichen. Davon geht der ZDK zurzeit aber nicht aus.

Auch im Werkstattgeschäft sei mit einer weiteren Normalisierung zu rechnen, da viele Kunden bisher aufgeschobene Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen ließen und so manches ältere Fahrzeug aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten auch weiterhin im Einsatz bleibe.

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