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Zu wenig Ladesäulen bis 2025

Der EU-Rechnungshof moniert die zu wenigen Ladesäulen innerhalb der europäischen Union
© Foto: Assanimoghaddam/dpa/picture-alliance

Der Bau von Ladesäulen in der Europäischen Union ist zu langsam, zu ungleichmäßig und zu planlos, um Elektroautos zum Durchbruch zu verhelfen. Der EU-Rechnungshof übt scharfe Kritik.


Datum:
15.04.2021
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min
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Derzeit sei das Ziel von einer Million öffentlicher Ladesäulen bis zum Jahr 2025 massiv in Gefahr, kritisiert der EU-Rechnungshof. Es fehlen eine umfassende Lückenanalyse, gezielte finanzielle Förderung, Mindeststandards und einheitliche Bezahlsysteme, berichtet die Zeitschrift Autoflotte. Immerhin habe die EU aber einen gemeinsamen Stecker-Standard gefördert. „Das politische Ziel besteht letztendlich darin, eine Autoreise mit dem Elektrofahrzeug quer durch Europa unternehmen zu können, bei der das Aufladen des Elektrofahrzeugs ebenso problemlos vonstattengeht wie ein konventioneller Tankvorgang“, schreibt Autoflotte mit Verweis auf die Aussagen des europäischen Rechnungshofs.

Zwar sei die Zahl der Ladesäulen in der EU von 34.000 im Jahr 2014 auf 250.000 im September 2020 gewachsen. Gehe es aber im selben Tempo weiter, könnte das Ziel von einer Million öffentlicher Säulen bis 2025 verfehlt werden. Dafür müssten jetzt jährlich 150.000 Säulen aufgebaut werden – jede Woche 3.000 neue Ladepunkte.

Ladesäulen sind ungleichmäßig verteilt

Ein weiterer Kritikpunkt: Sieben von zehn Ladesäulen stehen laut Rechnungshof in drei der 27 EU-Staaten, nämlich in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die geringste Dichte haben die Länder Mittel- und Osteuropas. Fahrten mit dem Elektrofahrzeug innerhalb der EU würden durch diese ungleichmäßige Verteilung der Ladeinfrastruktur nicht gerade begünstig, so die Kritik.

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