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Achtung: Gefahr durch Zeitumstellung auf Sommerzeit

Nach der Zeitumstellung kommt es besonders oft zu Wildwechseln. Autofaher sollten deshalb besonders vorsichtig unterwegs sein
© Foto: obs/ADAC

In der kommenden Nacht wird die Uhr um Punkt zwei Uhr auf Sommerzeit umgestellt. Doch durch die Umstellung verlängert sich der Zeitraum, in dem Berufsverkehr und Morgendämmerung zusammenfallen und die Gefahr von Wildunfällen nimmt über Nacht rapide zu.


Datum:
27.03.2021
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min
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Wildtiere wie Rehe und Wildschweine kennen keine Uhrzeit und sind auch nach der Zeitumstellung wie gewohnt in der Dämmerung unterwegs, schreibt der ADAC Hessen-Thüringen. Vor allem auf Landstraßen, durch Wälder und Gebiete mit dichtem Randbewuchs ist das Fahren deshalb nun besonders kritisch.

Der ADAC Hessen-Thüringen gibt Tipps, worauf Autofahrer nach der Zeitumstellung besonders achten sollten:

Vorsichtig fahren aufgrund von Wildwechsel: Der ADAC rät, in dieser Zeit besonders vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen, sagt dazu: „Tiere kennen keine Zeitumstellung und auch keine Verkehrsregeln. Fahren Sie vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit und halten Sie immer ausreichend Abstand zum Vorausfahrenden.“

Fernlicht ausschalten: Befinden sich Tiere bereits auf der Straße, sollte versucht werden, diese durch Hupen von der Straße zu vertreiben. Taucht Wild am Straßenrand auf, sollte sofort das Fernlicht abgeschaltet werden. Das grelle Licht verwirrt die Tiere und nimmt ihnen jede Orientierungsmöglichkeit. Häufig bleiben sie einfach stehen. Wenn ein Zusammenstoß unvermeidlich ist: Lenkrad festhalten und möglichst kräftig bremsen. Auf keinen Fall hektisch ausweichen, sonst kann es zu sehr gefährlichen Unfällen mit dem Gegenverkehr oder Bäumen am Straßenrand kommen. Kommt es zu einem Zusammenstoß, ist die Unfallstelle abzusichern und die Polizei oder der Jagdpächter zu informieren.

Wildunfall melden: „Für die Schadensregulierung mit der Versicherung ist eine Wildunfallbescheinigung notwendig. Diese wird von der Polizei oder dem Jagdpächter bereits am Unfallort ausgestellt und muss der Versicherung vorgelegt werden“, so Wolfgang Herda. Übrigens: Verletzte oder tote Tiere dürfen nicht einfach mitgenommen werden. Wer so handelt, riskiert eine Anzeige wegen Wilderei.

Für Menschen droht Mini-Jetlag: Viele Verkehrsteilnehmer sehen sich nach der Zeitumstellung mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert: Durch das Vorstellen der Uhr fehlt ihnen im Biorhythmus eine Stunde. Die Folge sind oft Müdigkeit und mangelndes Konzentrationsvermögen. In der Folge kann es vermehrt zu Unfällen kommen.

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