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AvD: Strategie für synthetische Kraftstoffe

Synthetische Kraftstoffe sollten aus Sicht des AvD stärker gefördert
© Foto: luchschen / Getty Images / iStock

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) spricht sich bei der Suche nach Alternativen zu Benzin und Diesel für eine Technologieoffenheit aus und verlangt von der Bundesregierung eine nationale Strategie.


Datum:
20.12.2022
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Konkret fordert der AvD die Ampel-Regierung auf, eine Strategie zur Entwicklung und Markteinführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe (Syn-Fuels) über deren Nutzung in Luft- und Seeschifffahrt hinaus zu erarbeiten. Auch Bahn und der Individualverkehr auf der Straße sollen stärker einbezogen werden. In einer Pressemitteilung kritisierte der Automobilclub von Deutschland, die „politisch propagierte und geradezu planwirtschaftlich vorangetriebene Elektrifizierung des Verkehrswesens.“ Diese widerspreche den Grundzügen der freien Marktwirtschaft und führe nach Ansicht des Clubs lediglich zu einer Verlagerung der Emissionen.

Wichtig sei bei der Entwicklung einer nationalen Strategie für synthetische Kraftstoffe neben der Einplanung eines entsprechenden Budgets auch die Festlegung von Meilensteinen und damit das gezielte Vorantreiben der Entwicklung und Verbreitung von Syn- oder E-Fuels. Der AvD fordert in diesem Zusammenhang „die Politik und die in den Ministerien Verantwortlichen“ dazu auf, „die einseitige Bevorzugung der E-Mobilität endlich ad acta zu legen, Technologieoffenheit wieder tatsächlich zuzulassen und nicht länger alternative Lösungsansätze vorsätzlich auszubremsen“.

Unterstützung findet der AvD beispielsweise beim ehemaligen Technik-Vorstand der Schaeffler AG, Prof. Dr. Peter Gutzmer: „Wenn wir unsere Ziele zur CO2-Reduzierung mit der E-Mobilität umsetzen, beispielsweise mit der Zulassung von 15 Millionen elektrischen Pkw bis 2030, dann werden wir die gesetzten Klimaschutzziele für den Verkehr selbst in der aktuell gültigen `Tank-to-Wheel´-Betrachtung nur zur Hälfte erreichen. Wir müssen daher den derzeit existierenden Fahrzeugbestand mit Verbrennungsmotor einbinden.“  

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