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Europas Absatzmarkt leider unter zweiter Corona-Welle

Der November war für den europäischen Automarkt kein guter Monat. Überall gingen die Zahlen zurück
© Foto: Brian Jackson/stock.adobe.com

Im November fiel der Rückgang der Pkw-Neuzulassungen mit minus 13,7 Prozent fast doppelt so stark aus wie im Monat davor. Vor allem die Märkte in Frankreich, Großbritannien und Spanien schrumpften stark.


Datum:
21.12.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min
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Insgesamt wurden im vergangenen Monat November in den Ländern der EU und EFTA sowie in Großbritannien 1,045 Millionen Pkw zugelassen. Darüber berichtet autohaus.de. In den ersten elf Monaten dieses Jahres schrumpfte der Markt damit um 26,1 Prozent auf 10,743 Millionen Einheiten.

Die Entwicklung in den einzelnen Ländern verlief dabei recht unterschiedlich, schreibt die Zeitschrift Autohaus. Sie war jeweils abhängig von der Stärke der Lockdowns und den Stützungsmaßnahmen der Regierungen zur Förderung des Fahrzeugverkaufs. Hierzulande gaben die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um drei Prozent nach. Der relativ geringe Rückgang im Vergleich zu den anderen großen Automärkten in Europa liege vor allem daran, dass der Teil-Lockdown in Deutschland relativ moderat ausfiel oder dass im November noch Fahrzeuge zugelassen wurden, die aufgrund von Lieferengpässen nicht in den Vormonaten realisiert werden konnten.

Anders sieht es da schon in anderen EU-Ländern aus, schreibt autohaus.de. So brachen die Pkw-Neuzulassungen beispielsweise in Frankreich im November um minus 27 Prozent auf 126.048 Pkw ein. Grund hierfür war die angeordnete Schließung des stationären Autohandels. Auch in Großbritannien war der stationäre Handel im vergangenen Monat geschlossen, was auch hier die Neuzulassungen um 27,4 Prozent auf 113.781 Pkw absacken ließ. Auch die Märkte in Italien und Spanien mussten Absatzrückgänge von 8,3 beziehungsweise 18,7 Prozent verschmerzen.

Aktuell keine Besserung in Sicht

Für den Monat Dezember erwarten Experten laut autohaus.de auf allen wichtigen, europäischen Märkten keine Verbesserung. Sie gehen davon aus, dass sich die Nachfrage auf diesen Märkten – trotz der staatlichen Förderprogramme – nur schwach entwickeln kann, da die coronabedingten Einschränkungen des sozialen und wirtschaftlichen Lebens den Fahrzeugverkauf weiter stark negativ beeinflussen werden.

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