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Jeder Fünfte in Unfall verwickelt

Das Risiko, in einen Unfall zu geraten, ist im Vergleich zu 2020 (22 Prozent) leicht zurückgegangen, aber immer noch hoch
© Foto: Marc Xavier/stock.adobe.com

Bei mehr als jedem fünften Deutschen hat es in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal gekracht. Dabei geraten Männer deutlich häufiger in Unfälle und in anschließende Rechtsstreitigkeiten. Das hat eine Befragung von Roland Rechtsschutz ergeben.


Datum:
22.05.2022
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit:
3 min
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Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von Roland Rechtsschutz waren 21 Prozent der Deutschen in den letzten fünf Jahren mindestens einmal als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt. Männer trifft es dabei fast doppelt so häufig wie Frauen. Von den rund 2.000 Befragten gaben 27 Prozent der Männer an, in der jüngeren Vergangenheit mindestens einen Unfall gehabt zu haben. Bei den Frauen waren es nur 14 Prozent.

Was die Unfallhäufigkeit im Altersvergleich betrifft, so zeigt sich auch ein Unterschied zwischen jüngeren und älteren Verkehrsteilnehmern: Bei den unter 35-Jährigen gaben 35 Prozent eine Unfallbeteiligung an. Hingegen waren es bei den über 35-Jährigen nur 16 Prozent.

Rechtsstreit meist wegen Schuldfrage

Dass ein Verkehrsunfall auch vor Gericht enden kann, mussten 18 Prozent der Befragten bereits am eigenen Leib erfahren. Männer landeten wiederum häufiger vor dem Richter als Frauen (23 zu 13 Prozent). Bei knapp der Hälfte aller Streitigkeiten (47 Prozent) ging es im aktuellsten Fall um die Schuldfrage. In 32 Prozent der Fälle ging es um die Höhe des Schadens. Auf Platz drei liegt der Streit ums Schmerzensgeld mit 24 Prozent.

69 Prozent der Befragten führten an, dass der Rechtsstreit zu ihren Gunsten entschieden wurde. Dabei ist auffällig: Ältere Personen gewinnen ihre Rechtsstreitigkeiten häufiger als junge Personen. Von den unter 45-Jährigen hatten nur 55 Prozent vor Gericht Erfolg, bei den Personen über 45 waren es ganze 76 Prozent.

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