Mindestprofiltiefe? Studie offenbart große Unwissenheit

Nicht nur bei Winterreifen ist die Reifenprofiltiefe entscheidend
© Foto: Continental Reifen GmbH

In einer repräsentativen forsa-Studie kam heraus, dass nur 21 Prozent der Befragten die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern kennen, die sowohl für Ganzjahres-, Sommer- und Winterreifen gilt.


Datum:
01.11.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min

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Das Meinungsforschungsinstitut forsa befragte in einer Studie insgesamt 1.012 Autofahrer, worauf bei einem Reifenwechsel zu achten ist. Die Studie hatte das Unternehmen Continental in Auftrag gegeben. Dabei kam heraus, dass nur 21 Prozent der Befragten die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern kennen und das, obwohl diese sowohl für Ganzjahres-, Sommer- und Winterreifen gilt. Fast jeder Dritte (30 Prozent) konnte außerdem gar keine Aussage zur Mindestprofiltiefe machen.

Auch bei den Folgen abgefahrener Winterreifen ergab sich ein ähnliches Bild: beinahe absolute Unwissenheit. So konnten mit 81 Prozent vier von fünf Befragten hierzu keine Antwort geben. Auch konnten lediglich fünf Prozent der befragten Autofahrer das entsprechende Bußgeld korrekt benennen, das droht, wenn man mit abgefahrenen Reifen erwischt wird. Dabei müssen Autofahrer, die bei einer Kontrolle mit zu wenig Profil unterwegs sind , mit einer Strafe von 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Gleiches gilt auch beim Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Bedingungen, schreibt Continental. Sollte dann noch eine Verkehrsbehinderung oder ein Unfall dazukommen, könne es schnell noch teurer werden.

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