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VDA-Umfrage: Mittelstand unter Druck

VDA-Umfrage: Mittelstand unter Druck
Vor allem die Bürokratie sorgt im Alltag für große Belastungen
© Foto: picture alliance / Zoonar | Maren Winter

Bei einer Umfrage unter Automobilzulieferern und mittelständisch geprägten Herstellern von Anhängern, Aufbauten und Bussen hat der VDA die aktuell größten Herausforderungen für die Branche ermittelt.


Datum:
06.11.2023
Autor:
Bastian Hambalgo
Lesezeit:
3 min
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Gerade seit Ausbruch des Krieges in Osteuropa leiden viele Unternehmen unter den Folgen. Neben Materialengpässen haben vor allem die gestiegenen Energiepreise Schlagzeilen gemacht. Eine Umfrage des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt nun, welche dieser Herausforderungen den Automobilzulieferern die größten Sorgen bereiten. Dabei gaben 85 Prozent der Unternehmen an, dass sie durch die Bürokratie stark oder sehr stark belastet sind. Im Vergleich zu vorherigen Befragungen betrifft dieser Punkt noch einmal deutlich mehr Firmen. Vor allem die gebundene Arbeitskraft durch nicht wertschöpfende Berichte verursache hohe Kosten, einfache und digitale Lösungen fehlen vielerorts.

Auf Platz zwei landeten die weiterhin recht hohen Energiekosten. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen der Automobilzulieferer gaben an, besonders unter dem Strompreis zu leiden. Hohe Gaspreise gaben immerhin noch 59 Prozent der Befragten als Problem an.

Ein weiterer Punkt, der die Lage in der Branche verschärfte, ist die Auftragslage. Während bei der letzten Befragung im Mai 2023 nur 31 Prozent Auftragsmangel als eine große oder sehr große Herausforderung bezeichneten, sind hiervon nun 41 Prozent betroffen.

„Unsere Umfrage zeigt deutlich: Der automobile Mittelstand in Deutschland leidet immens unter überbordender Bürokratie und hohen Energiekosten. Dass immer mehr Unternehmen Investitionen ins Ausland verlagern, ist ein Warnsignal für Berlin! Es gilt, gegenzusteuern und regulatorisches Klein-Klein durch langfristige Strategien für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu ersetzen“, kommentiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller die Ergebnisse der Umfrage.

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