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ADAC: „Over-The-Air“-Updates dürfen keine Rückrufe verschleiern

Der ADAC fordert Transparenz bei OTA-Updates
© Foto: VW

Moderne Pkw verfügen meist über eine Internetanbindung per Mobilfunk. Autohersteller können darüber neue Software einspielen und so Fehler beheben oder neue Funktionen ermöglichen. Der ADAC kritisiert die oft mangelnde Transparenz.


Datum:
28.07.2021
Autor:
Marie Maier
Lesezeit: 
2 min
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Ein Over-The-Air-Update – kurz OTA – über Mobilfunk kann Fahrzeughaltern die lästige Fahrt zur Werkstatt sparen und Neuerungen direkt über Mobilfunk auf das Fahrzeug einspielen. Der ADAC kritisiert in einer Pressemitteilung, dass Updates und deren Inhalte häufig ohne Kenntnis des Fahrers möglich sind. Der Automobilclub fordert deshalb transparente Informationen seitens der Hersteller sowie eine Wahlmöglichkeit („Opt in/opt out“).

Bedenklich sei außerdem, heißt es in der Meldung weiter, dass die Hersteller offizielle Rückrufe durch das stille Übertragen von Softwareupdates gerade bei sicherheitsrelevanten Angelegenheiten umgehen könnten. Da Pkw durchschnittlich zehn bis 15 Jahre in Betrieb blieben, müssen die Updates mindestens ebenso lange kostenlos vorgehalten werden.

Einfallstor für Kriminelle

Weil auch Kriminelle per Mobilfunk auf fremde Autos zugreifen könnten, fordert der ADAC, die Elektronik im Pkw systematisch gegen Manipulation zu schützen. Der Automobilclub plädiert für die international anerkannte Common-Criteria-Methode, die unter anderem das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) betreut.

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